SP Kloten: 1022 Unterschriften für mehr bezahlbare Wohnungen

    SP Kloten
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    Die SP Kloten hat am Dienstag, 24. Februar 2026, zusammen mit den Grünen und der EVP die Klotener Wohninitiative eingereicht.

    SP Kloten Wohninitiative
    Die SP Kloten hat am 24. Februar 2026 zusammen mit den Grünen und der EVP die Klotener Wohninitiative eingereicht. - zVg

    Die SP hat am Dienstag, 24. Februar 2026, gemeinsam mit den Grünen und der EVP ihre kommunale Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen in Kloten» mit 1022 Unterschriften eingereicht.

    Die Wohninitiative reagiert auf die steigenden Mieten und fordert, dass bei Aufzonungen mindestens die Hälfte und bei Ein- und Umzonungen mindestens ein Viertel der zusätzlichen Wohnungen preisgünstig sind.

    Erforderliches Quorum weit übertroffen

    Wer heute in Kloten eine Wohnung sucht, zahlt im Schnitt rund 16 Prozent mehr als noch vier Jahren. Viele Mieter können sich die steigenden Mieten schlicht nicht mehr leisten und sind gezwungen, aus Kloten wegzuziehen.

    Wie gross der Handlungsbedarf der Bevölkerung ist, zeigen auch die 1'022 Unterschriften, die für die kommunale Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen in Kloten» zusammengekommen sind.

    In nur knapp drei Monaten Sammelzeit konnte das erforderliche Quorum von 300 Unterschriften bei Weitem übertroffen werden.

    Stadt- und Gemeinderat treiben Mieten in die Höhe

    Max Töpfer, Präsident der SP Kloten und Gemeinderat sagt: «Der Stadtrat und die Mehrheit im Gemeinderat aus SVP, FDP und Mitte haben keinen Plan gegen die steigenden Mieten.

    Viel schlimmer: Sie bewilligen Immobilienfirmen grosse Ersatzneubauten, um damit noch höhere Renditen zu erzielen. Damit treiben sie die Mieten weiter in die Höhe.

    Ein Beispiel dafür ist der Gestaltungsplan Gwärfihölzli, mit dem rund 120 Wohnungen entstehen – ohne dass eine einzige davon bezahlbar sein wird. Mit der Wohninitiative stoppen wir das.»

    Wohninitiative bedeutet finanzielle Entlastung

    Die Wohninitiative sorgt dafür, dass bei Aufzonungen zukünftig mindestens die Hälfte und bei Ein- und Umzonungen mindestens ein Viertel der zusätzlichen Wohnungen preisgünstig – also nach dem Prinzip der Kostenmiete – angeboten werden müssen.

    Damit setzt die SP einen kantonalen Volksentscheid aus dem Jahr 2014 um. Damals haben sich auch in Kloten mehr als 60 Prozent der Stimmberechtigten für diese Massnahme zugunsten von mehr bezahlbaren Wohnungen ausgesprochen.

    Philip Graf, Fraktionspräsident der SP im Gemeinderat sagt: «Für die Mieter bedeutet unsere Wohninitiative finanzielle Entlastung, weil Spekulationen und überhöhte Renditeforderungen verhindert werden.

    Mit der Initiative nehmen wir Stadtrat, Gemeinderat und Immobilienfirmen endlich in die Pflicht und sorgen für mehr bezahlbare Wohnungen in Kloten.»

    Grüne: Wohninitiative ist ein wichtiger Schritt

    Die Wohninitiative der SP wird auch von den Grünen und der EVP unterstützt. Diana Diaz, Stadtratskandidatin und Co-Präsidentin der Grünen Kloten, sagt:

    «Lerchenweg, Rebweg oder Reutlenring: In Kloten häufen sich die Leerkündigungen in einem besorgniserregenden Ausmass. Viele Betroffene finden in der Nähe keine für sie bezahlbare Wohnung und müssen aus ihrem sozialen Umfeld wegziehen. Die Initiative ist deshalb ein wichtiger Schritt, um der Verdrängung aus Kloten entgegenzutreten.»

    Kommentare

    User #3972 (nicht angemeldet)

    Das können sie alles haben, gibt dann keine Geschirrwaschmaschine. Waschküchenbenützung alle 14 Tage, kein Tumbler. Freistehender Kochherd und Backofen. Kühlschrank 120l. Günstigste Küchenabdeckung. Günstigste Bodenplättli. Badezimmer nur im Bereich Badewanne und Dusche mit Plättli, Rest Abrieb. Mal schauen ob diese Wohnungen jemand will. Viel Lärm um nichts wie immer von rot-grün.

    User #2809 (nicht angemeldet)

    Gerade die SP, ihr Ober Globi will ja eine 12 Millionen Schweiz

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