Opfikon

    Opfikon ZH: Alterszentrum Gibeleich soll für 99,8 Millionen erneuert werden

    Stadt Opfikon
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    Kloten,

    In Opfikon ZH soll das Alterszentrum Gibeleich saniert und erweitert werden. Der Stadtrat beantragt dafür einen Baukredit von rund 99,8 Millionen Franken.

    Opfikon ZH
    Im Dorfkern der Gemeinde Opfikon (Symbolbild) - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Das Alterszentrum Gibeleich aus dem Jahr 1969 soll umfassend erneuert und zu einem modernen Alters- und Gesundheitszentrum weiterentwickelt werden. Das Bauprojekt sieht die Sanierung der bestehenden Gebäude und einen Erweiterungsbau vor. Damit können ein zeitgemässes Pflege- und Betreuungsangebot für die wachsende Anzahl älterer Menschen geschaffen und der langfristige Bedarf an Pflegeplätzen gedeckt werden.

    Die Infrastruktur wird auf künftige Anforderungen ausgerichtet. Für die Sanierung und Erweiterung beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat zuhanden der Stimmbevölkerung einen Baukredit von rund 99,8 Millionen Franken.

    Die Alterssiedlung Opfikon wurde 1969 in Betrieb genommen und seither mehrfach erneuert und erweitert. Heute umfasst sie 72 Pflegebetten und 37 Alterswohnungen. Trotz der bisherigen Massnahmen besteht ein erheblicher baulicher und betrieblicher Erneuerungsbedarf.

    Angesichts der wachsenden Zahl älterer Menschen sind eine Erweiterung und gleichzeitige Sanierung der bestehenden Gebäude unumgänglich.

    Das Projekt sieht vor, ein bestehendes Gebäude durch einen modernen Erweiterungsbau zu ersetzen. Gleichzeitig werden das Hochhaus mit den Alterswohnungen sowie das Hauptgebäude umfassend saniert und an die heutigen Anforderungen angepasst. Künftig stehen am Standort 96 Pflegebetten, darunter eine Demenzabteilung, sowie weiterhin 37 Alterswohnungen zur Verfügung.

    Zudem entstehen attraktive Begegnungs- und Aufenthaltsräume für Bewohnende, Angehörige und die Bevölkerung. Der gut erschlossene Standort bleibt erhalten und wird gezielt weiterentwickelt.

    Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehen Hand in Hand

    Anstatt sämtliche Gebäude abzubrechen und neu zu erstellen, werden die weiterhin geeigneten Gebäudeteile umfassend saniert und energetisch erneuert. Dadurch bleibt ein grosser Teil der bereits in der Bausubstanz gebundenen grauen Energie erhalten. Der Erweiterungsbau wird in Holz-Beton-Hybridbauweise erstellt und mit Photovoltaikanlagen sowie begrünten Dachflächen ergänzt.

    Alters- und Gesundheitsangebote zentral unter einem Dach

    Ein wesentliches Ziel des Projektes ist die Bündelung der verschiedenen ambulanten und unterstützenden Dienstleistungen der Altersversorgung an einem Standort. Dazu gehören Räumlichkeiten für die Spitex, Arztpraxen und Therapien, eine Tagesbetreuung, ein öffentlich nutzbarer Mehrzwecksaal sowie Angebote wie Coiffeur, Podologie und Zahnarzt.

    Die Bevölkerung profitiert so von einem breiten Dienstleistungsangebot, kurzen Wegen und einer optimalen Vernetzung der Leistungserbringenden.

    Schrittweise Umsetzung ohne Unterbruch des Betriebs

    Die Realisierung erfolgt etappenweise ab 2028. Dadurch kann der Betrieb des Alterszentrums während der gesamten Bauzeit weitergeführt werden. Pflege, Betreuung und Dienstleistungen bleiben jederzeit gewährleistet.

    Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für das Jahr 2034 vorgesehen. Die etappenweise Umsetzung stellt hohe Anforderungen an die Planung, ermöglicht jedoch eine durchgehende Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner.

    Für die heutigen Mieterinnen und Mieter der 37 Alterswohnungen sind aufgrund der Bauarbeiten etappenweise Umzüge erforderlich. Die ersten dieser Wechsel sind ab Herbst 2028 vorgesehen und betreffen zunächst nur wenige Personen. Die Betroffenen werden frühzeitig informiert und bei der Suche nach geeigneten Anschlusslösungen aktiv unterstützt.

    Wo immer möglich, sollen Wohnungswechsel innerhalb der bestehenden Anlage angeboten werden.

    Nächste Schritte

    Über den beantragten Baukredit von rund 99,8 Millionen Franken wird nun der Gemeinderat beraten und beschliessen. Vorbehältlich seiner Zustimmung wird die Vorlage der Stimmbevölkerung zur Abstimmung unterbreitet. Die Volksabstimmung ist für den 5. September 2027 geplant.

    Mit der Sanierung und Erweiterung des Alterszentrums Gibeleich schafft die Stadt Opfikon die Grundlage für eine moderne, bedarfsgerechte und langfristig gesicherte Altersversorgung und stärkt den Alters- und Gesundheitsstandort Opfikon für die kommenden Jahrzehnte.

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    Kommentare

    User #2462 (nicht angemeldet)

    Ok. Huptsache sie können ende Jahr voller stolz verkünden wie viel Gewinn sie dank dem Altersheim mit den alten machen

    User #2462 (nicht angemeldet)

    Kredit? Wofür bezahlen die Rentner denn überhaupt Steuern wenn sofort ein kredit gebraucht wird?

    Weiterlesen

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