Kirchberg diskutiert Brücke und Energie
Am Dörferforum in Kirchberg SG standen der Sonnegrund-Zweckverband, das Energieförderprogramm und die Mühlaubrücke im Fokus.

Wie die Gemeinde Kirchberg SG berichtet, lädt die Politische Gemeinde zwei Mal jährlich die Vertreter der Parteien, Dorfkorporationen und Dorfvereine der Gemeinde zum Dörferforum ein. Der Anlass soll allen Teilnehmenden eine wertvolle Plattform bieten zur gegenseitigen Information, wie auch für den gemeinsamen Austausch untereinander und mit dem Gemeinderat.
Zu Beginn der Frühlings-Ausgabe des Dörferforums 2026 informierte Gemeinderat Pascal Nägeli über den geplanten Zusammenschluss des Sonnegrund mit dem Solino Bütschwil in Form eines Zweckverbands. Die Notwendigkeit dieses geplanten Schrittes wurde anhand der aktuellen Entwicklungen dargelegt.
Zurzeit läuft die Ausarbeitung der Zweckverbandsvereinbarung sowie die Abstimmung mit Gemeinde und Kanton. Im Jahr 2027 ist ein öffentlicher Infoanlass zum Zusammenschluss als Zweckverband geplant. Im Anschluss wird eine Urnenabstimmung durchgeführt.
Als nächstes Traktandum wurde das Thema Energieförderprogramm im Dörferforum diskutiert. Das aktuelle Energieförderprogramm der Politischen Gemeinde Kirchberg läuft Ende 2026 aus. Aktuell ist noch offen, ob und wenn ja, in welcher Ausgestaltung das Energieförderprogramm weitergeführt wird.
Diskussion um gesperrte Mühlaubrücke
Auch wurde die nun dauerhaft gesperrte Mühlaubrücke angesprochen, welche für die Bevölkerung mit erheblichen Einschränkungen verbunden ist. Der Gemeinderat informierte über den aktuellen Stand.
Auch aus dem Dörferforum wurden Vorschläge diskutiert, wie die Brückenverbindung möglichst bald wiederhergestellt werden könnte. Wie bereits im letzten Gmeindsblatt und auf der Gemeindewebseite informiert, hat kurz nach der Schliessung der Mühlaubrücke ein erstes Treffen der Gemeinderäte von Kirchberg und Lütisburg stattgefunden.
Beide Räte haben bekräftigt, sich für die Verkehrsverbindung einzusetzen. Derzeit werden die notwendigen rechtlichen Abklärungen vorgenommen, bevor erste Entscheide getroffen werden können. Sobald diese feststehen, wird die Bevölkerung entsprechend informiert.
Im Anschluss wurden weitere von den Teilnehmenden eingereichte Themen behandelt. Der Abend wurde abgerundet mit einem kleinen Imbiss und angeregten Gesprächen.










