Wie die Gemeinde Lütisburg mitteilt, ist die Freigabe des Gemeinschaftsgrabes jetzt erteilt und wurde in einer würdigen Feier seiner Bestimmung übergeben.
Aperol Spritz
Der Klassiker: Aperol Spritz. - Unsplash

Am 19. September 2021 wurde das Gemeinschaftsgrab anlässlich einer würdigen Feier, umrahmt von der Spielgemeinschaft Lütisburg und Jonschwil, seiner Bestimmung übergeben.

Bekanntlich ist die politische Gemeinde für den Friedhof zuständig. So hatte sich der Gemeinderat im letzten Jahr mit diesem Thema befasst. Als Grundlage diente der Arbeitsgruppe, bestehend aus den beiden Präsidenten der Kirchgemeinden, Seelsorger Michael Steuer, Pfarrer Fabian Kuhn und Gemeindepräsidentin Imelda Stadler, ein überarbeiteter Plan des ganzen Friedhofes.

Dieser Plan wurde von Mathias Bleiker erstellt. Das Projekt wurde von Walter Frick Gartenbau umgesetzt und geschmückt von Roman Länzlinger. Diesen drei Lütisburger Firmen ein herzliches Dankeschön.

Details zu Fragenstellungen

Im Zusammenhang mit der Freigabe des Gemeinschaftsgrabes informierte Gemeindepräsidentin Imelda Stadler auch zu möglichen Fragen, die sich stellen werden:

Gibt es eine Urne oder geht das ohne? Zugelassen sind Bio oder Holzurnen. Wo kommt die Urne hin? Irgendwo auf diesem schönen Wiesenstück wird die Urne versenkt und kann nachher nicht genau bezeichnet werden.

Wird es einen Grabschmuck geben? Nein, es gibt nur anlässlich der Trauerfeier Grabschmuck …. Und eine gewisse Zeit danach kann man Grabschmuck stehen lassen, bis die Blumen verwelkt sind. Wenn man dauerhaften Schmuck stehen lassen will, sollte man sich für ein Urnengrab entscheiden.

Der Regen wartete bis nach dem Apéro

Werden Namen der Verstorbenen angebracht und wie? Ja, es werden kleine Steintäfeli analog der Urnenwand auf diese Stelen angebracht.

Kann es auch namenlose Bestattungen geben? Ja, das ist selbstverständlich möglich. Für weitere Fragen dürfen Sie sich gerne an die Gemeindepräsidentin oder an das Bestattungsamt wenden.

Nach der Predigt von Pfarrer Fabian Kuhn und der Einsegnung durch Seelsorger Michael Steuer spazierten alle Gäste zum Solarpavillon. Mit einem herzlichen Dankeschön an alle Beteiligten wurde ein Apéro genossen. Und, der Regen wartete bis nach dem Apéro.