Jeanne Gygax zeigt ihre Eindrücke aus der Pflanzenwelt in verschiedenen Formaten und gewährt den Gästen des Ateliers Worb tiefe Einblicke in ihr Schaffen.
Auszug Platanenallee, 2021, Acryl - Beat Hug

Die Künstlerin Jeanne Gygax offenbart vom 4. bis zum 23. Januar 2022 die verborgene Schönheit und Komplexität von scheinbar Bekanntem im Atelier Worb. Für die Künstlerin aus Bern ist es die erste Einzelausstellung.

Die Eröffnung ist am Dienstag, 4. Januar 2022 von 17 bis 21 Uhr. Zum Besuch der Eröffnung und der Vernissage muss ein gültiges COVID-Zertifikat vorgewiesen werden.

Die Öffnungszeiten der Ausstellung sind freitags, von 17 bis 19 Uhr, samstags, von 14 bis 17 Uhr sowie sonntags, von 13 bis 16 Uhr. Die Künstlerin ist während den Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung anwesend.

Die Künstlerin ist seit viele Jahren im Kunstbereich tätig

«Ich verpixle und abstrahiere gerne zur Unkenntlichkeit», sagt Jeanne Gygax über ihr Schaffen.

Mit dem Malen hat sie spät angefangen. Neben ihrem Beruf als Architektin, den sie 45 Jahre mit Leidenschaft ausgeübt hat, und der Familie, blieb wenig Zeit. Doch zur Entspannung hat sie kontinuierlich Skizzenbücher mit Land-, Ort- und Stadtschaften geführt.

Sie absolvierte 1959 bis 1960 den Vorkurs an der Schule für Gestaltung Bern. Zudem besuchte sie Kurse der Schweizer Malschule, um ihre Skizziertechnik zu verfeinern und bildete sich in Acryl- und Ölmalerei bei Arthur Freuler weiter. Jeanne Gygax ist mit dem Steinbildhauer Peter Gygax verheiratet. Seit 2015 zeigt sie ihre Werke in Doppelausstellungen mit ihrem Mann.

Inspiration liefert der Künstlerin die Natur

Inspiration für ihre abstrakt – naturalistischen Werke findet Jeanne Gygax in der Natur und im Garten. Bäume, Sträucher und Hecken sind ihre bevorzugten Sujets, aber auch einzelne Pflanzenteile wie Samen oder mineralische Formationen finden den Weg in ihre Kunst. Sie malt naturalistisch, geht aber in der Darstellung so nahe an ihre Objekte heran, dass sich für das Auge bekannte Strukturen auflösen. Dabei verliert Jeanne Gygax aber nicht an Präzision, sondern führt die Betrachterin mit sicherem Pinselstrich in die Tiefen der Pflanzenwelt.

Meist verwendet sie eine dezente Farbpalette und lässt in ihren Bildern die Formen sprechen. Es sind Gemälde die Ruhe ausstrahlen und von der verborgenen Kraft der Natur erzählen.

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