Im Streit um das Bolliger Bahnhofareal hat das Volk die Weichen gestellt. In einer Referendumsabstimmung schufen die Stimmberechtigten die baurechtlichen Grundlagen für eine verdichtete Überbauung.
Bolligen
Bolligenstrasse in Bolligen bei Bern. - nau.ch / Ueli Hiltpold
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1778 Stimmende hiessen die Zonenplanänderung gut, 1119 lehnten sie ab. Die Stimmbeteiligung betrug 64 Prozent, wie die Gemeinde am Sonntag mitteilte.

Die Vorlage war bereits im Juni an der Gemeindeversammlung gutgeheissen worden. Die Gegner ergriffen darauf das Referendum. Sie warnten vor einer Verschandelung des Dorfs mit überdimensionierten Hochhäusern und vor mehr Lärm, Luftverschmutzung und Verkehr rund um den Bahnhof.

Die Befürworter wiesen darauf hin, dass es noch gar kein konkretes Projekt für die Überbauung gibt. Mit der Zonenplanänderung werde lediglich ermöglicht, dereinst einen attraktiven Begegnungsort mit einer modernen Landi sowie Büro- und Wohnflächen zu schaffen.

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