Wie die Gemeinde Meiringen bekannt gibt, finden in der Altjahrswoche 2021 die Trychelzüge aufgrund der Coronalage ohne Verpflegung und Festwirtschaft statt.
Fest (Symbolbild).
Fest (Symbolbild). - shutterstock

Die bösen Geister sollen vertrieben werden, der Klang der Trycheln wird so stark gebraucht wie schon lange nicht mehr und doch darf dies nicht ohne Vorsichtmassnahmen geschehen.

Nach dem neusten Beschluss des Bundesrates sind der Gemeinderat Meiringen, die Kantonspolizei und die Trychelmajore erneut zusammengekommen und haben sich für eine Trychelwoche und einen Ubersitz in einem stark reduzierten Rahmen entschieden.

Bei der erneuten gemeinsamen Sitzung des Gemeinderates Meiringen mit den Trychelmajoren und der Kantonspolizei stand im Zentrum, das Haslitaler Brauchtum am Leben zu erhalten unter der Einhaltung aller Vorsichtsmassnahmen vom Bundesamt für Gesundheit.

Es wird keine Verpflegungsstände oder Festwirtschaften geben

In der Altjahrswoche werden die Trychelzüge Meiringen, Unterbach, Isenbolgen, Hausen, Willigen und Hasliberg wie bereits kommuniziert, mehrheitlich durch ihre Quartiere und Dörfer ziehen.

Der Ubersitz findet erneut nicht wie üblich statt, sondern ähnlich wie im Vorjahr. Die Gemeinde kann im Rahmen der aktuellen Vorschriften betreffend Schutzmassnahmen keine Verpflegungsstände oder Festwirtschaften bewilligen.

Grössere Menschenansammlungen sollen möglichst vermieden werden. Wichtig: Verpflegungsmöglichkeiten in Innenräumen, Garagen oder Scheunen unterliegen wie die Restaurants ebenfalls der 2G-Regelung.

Für geimpften Personen gilt eine Obergrenze von 30 Personen

Zusätzlich gelten an diesen Orten weiterhin eine Maskenpflicht und eine Sitzpflicht bei der Konsumation. Sind alle Personen ab 16 Jahren geimpft oder genesen, gilt drinnen eine Obergrenze von 30 Personen.

Sobald eine Person ab 16 Jahren dabei ist, die nicht geimpft oder genesen ist, dürfen sich nur noch 10 Personen treffen. Der Gemeinderat bittet die Bevölkerung um die strikte Einhaltung der BAG-Regeln und appelliert nochmals an die Eigenverantwortung.

Der Gemeinderat, die Kantonspolizei und die Trychelmajore sind sich alle bewusst, dass ein jeder langsam müde und entnervt ist von den vielen Vorschriften. Das gemeinsame Ziel ist es jedoch, dem Brauchtum Platz und Raum zu verschaffen, ohne die Gesundheit der Bevölkerung zu gefährden.