Inferno-Rennen im Berner Oberland fallen Corona zum Opfer

Die 78. Internationalen Inferno-Rennen vom 20. bis 23. Januar 2021 sind abgesagt worden. Die Durchführung ist wegen Corona nicht möglich, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten.

Inferno
Das Inferno-Rennen in Mürren BE (Archivbild) - keystone

Eine Verschiebung auf März oder April sei nicht vorgesehen: Die Corona-Lage bleibe unsicher, und manche Streckenabschnitte könnten im Frühling durch Nassschneelawinen gefährdet sein. Die bereits bezahlten Startgelder würden vollumfänglich rückerstattet, erklärten die Veranstalter.

Die Inferno-Rennen wurden 1928 von skiverrückten Briten ins Leben gerufen. Heute geltend sie als das grösste Amateurrennen im Skisport mit jährlich maximal 1850 Teilnehmenden. Für die Strecke vom Schilthorn nach Lauterbrunnen brauchen gute Skifahrer eine Dreiviertelstunde. Die Sieger sind in weniger als 15 Minuten im Ziel.

Die Rennen konnten erst zweimal nicht durchgeführt werden: 1964 und 1990 hatte es zu wenig Schnee. «Nun werden wir erstmals von einer Pandemie gestoppt», erklärte OK-Präsident Christoph Egger. Er setzt nun auf die nächste Auflage am 19. bis 22. Januar 2022.

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