Die Rechnung 2021 der Gemeinde Hochdorf fällt um knapp 460'000 Franken besser aus als erwartet. Das Defizit beträgt 257'000 statt 715'000 Franken.
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Aufgeschichtete Schweizer Münzen, mit einer 200-Franken-Note als Dach. (Symbolbild) - Keystone

Wie Hochdorf am Mittwoch mitteilte, nahm die Gemeinde 2021 1,6 Prozent oder 426'000 Franken mehr Steuern ein als im Voranschlag vorgesehen. Allerdings gab es auch Mindererträge, wegen der Pandemie im Kulturzentrum Braui oder wegen des schlechten Wetters im Seebad Baldegg. Zudem fielen Kosten für den Kauf des Südiareals an, das die Gemeinde vom Milchverarbeiter Hochdorf übernahm.

Hochdorf weist in seiner Rechnung Investitionen von 5,0 Millionen Franken aus. Dies ist nur halb so viel wie vorgesehen. Grund dafür sei, dass hohe Ausgaben aus der Schulhaussanierung noch nicht verrechnet worden seien, teilte die Gemeinde mit. Diese Ausgaben würden sich verschieben und in den nächsten Jahren eine deutlich höhere Verschuldung der Gemeinde verursachen.

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