Wie die Gemeinde Herzogenbuchsee mitteilt, wurde das erforderliche Aktivitätenprogramm 2022 bis 2025 genehmigt, um weiterhin das Label Energiestadt zu behalten.
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Windräder (Symbolbild) - dpa/dpa/picture-alliance

Seit 2008 trägt Buchsi das Label «Energiestadt». Vergeben wird dieses an Gemeinden, die langfristig eine nachhaltige Energiepolitik verfolgen – und umsetzen. Unter anderem steht das Label für die Förderung erneuerbarer Energien, umweltverträgliche Mobilität und eine effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen.

Zur Bestätigung des Labels muss all vier Jahre ein Re-Audit durchgeführt werden. Dieses besteht aus einer aktuellen Bestandesaufnahme sowie der Aktualisierung des Aktivitätenprogramms.

Den Energiestadt-Bericht sowie der Entwurf des Aktivitätenprogramms 2022 bis 2025 hat der Gemeinderat noch im Dezember 2021 verabschiedet. Auch hat er formell die Erneuerung des Labels beschlossen und die Zertifizierungsunterlagen bei der Labelkommission eingereicht.

Gold-Label wird angestrebt

Die Chancen, dass sich Herzogenbuchsee auch weiterhin «Energiestadt» nennen darf, stehen gut. Das gemeindeinterne Leitteam, welches die für die Antragstellung nötige Standortbestimmung vorgenommen und die aus dem Aktivitätenprogramm umgesetzten Massnahmen beurteilt hat, rechnet beim Audit mit einer Bewertung von rund 70 Prozent.

Für eine Label-Erneuerung wären 50 Prozent umgesetzte Massnahmen nötig. Damit begnügt sich Herzogenbuchsee aber nicht. Ziel ist es, sich weiter zu steigern und bis 2025 das Gold-Label anzustreben, wofür eine Umsetzungsquote von 75 Prozent nötig sein wird.