Traditionelle Bräuche und neue Akzente zur Fasnacht
Anfang Februar beginnt in Herisau die Fasnacht mit bekannten Bräuchen und einzelnen Neuerungen. Ein vielseitiges Programm begeistert Gross und Klein.

Wie die Gemeinde Herisau mitteilt, beginnt Anfang Februar in Herisau die Fasnacht. Es wartet ein vielfältiges Programm. Für die grossen und kleinen Fasnächtlerinnen und Fasnächtler.
Die Fasnacht in Herisau hat Tradition und bringt auch dieses Jahr wieder viel Freude, Kreativität und gute Stimmung.
Am Aschermittwoch zieht der traditionelle Gidio-Umzug durch Herisau. Dabei wird Gidio Hosestoss, der tragisch an einem gestohlenen Leckerli erstickt ist, feierlich zu Grabe getragen.
Fester Ablauf vom Umzug bis zum Abschluss
Der Umzug beginnt wie gewohnt um 15 Uhr bei der Chälblihalle und führt durch den Dorfkern. Anschliessend findet bei der Chälblihalle die Abdankungspredigt statt.
Danach dürfen sich alle Kinder über Leckerli freuen, bevor der Kindermaskenball für fröhliche Stimmung sorgt. Am Funkensonntag wird Gidio Hosestoss ab 18.45 Uhr auf dem Kiesplatz Ebnet traditionell verbrannt.
Mit dem Bloch am darauffolgenden Montag findet die Herisauer Fasnacht schliesslich ihren Abschluss.
Fasnachtsaktivitäten neu bei der Chäshalle
Der Herisauer Fasnachtsverein hat entschieden, das Narrendorf bei der Chälblihalle während der Fasnachtszeit nicht mehr anzubieten. Stattdessen organisiert der Verein in der Chäshalle einen neuen Fasnacht-Treffpunkt mit einem vielfältigen Angebot für Jung und Alt.
So kehrt auch das Monsterkonzert der Herisauer Guggenmusiken am Abend vom Aschermittwoch wieder an seinen früheren Austragungsort auf der Treppe der reformierten Kirche zurück.
Ebenfalls organisiert der Fasnachtsverein am Freitag erstmals eine «Beizä-Täschätä», bei der verschiedene Guggenmusiken in mehreren Wirtshäusern unterwegs sind. Am Funkensonntag findet zudem erstmals ein Trauermarsch zu Ehren von Gidio Hosestoss statt, der mit einem Monsterkonzert bei der reformierten Kirche eröffnet wird.










