Gemeindepräsident Altherr tritt 2027 nicht mehr zur Wiederwahl an
Nach etwas mehr als zehnjähriger Amtszeit wird Gemeindepräsident Reto Altherr (66) im Frühjahr 2027 nicht mehr zur Wiederwahl antreten.

Wie die Gemeinde Teufen schreibt, darf Reto Altherr auf eine überaus befriedigende und beglückende Zeit als Gemeindepräsident zurückblicken.
Tatkräftig unterstützt durch seine Gemeinderats-kollegen und eine effiziente Verwaltung durfte er mithelfen, Teufen als attraktive Gemeinde mit höchster Lebensqualität weiterzuentwickeln.
Die bevorzugte Lage von Teufen im Appenzeller Hügelland mit der Nähe zu den Zentren wie auch zum Alpstein, inmitten einer wunderbaren Landschaft und verbunden mit einer zeitgemässen Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr sind ideale Grundvoraussetzungen.
Teufen: Ein Ort, wo man lebt und sich zu Hause fühlt
Eine moderne Infrastruktur, die laufend weiterentwickelt wird, unter anderem der Erschliessung des gesamten Gemeindegebietes mit Glasfaserkabel, dem Neubau von Schulanlagen, dem Anschluss an die Abwasserreinigungsanlage ARA Au und dem Verkehrswesen trägt dazu bei, die Attraktivität von Teufen als Wohn- und Arbeitsort weiter zu steigern.
Dazu zählen bürgernahe Dienstleistungen für Jung und Alt, von der Schule bis zu den sozialen Einrichtungen. Die regionale und kantonale Position von Teufen galt es zu fördern und festigen. Dies unter Wahrung der finanziellen Stabilität und Nachhaltigkeit der Gemeinde.
Ein besonderes Anliegen von Reto Altherr war die Förderung von Teufen als Ort, wo man lebt und sich zu Hause fühlt. Die aktive Unterstützung der vielfältigen Vereinslandschaft in Teufen nimmt dabei eine sehr wichtige Rolle ein.
Der altersmässigen Realität ins Auge schauen
Für Teufen bezeichnend ist, wie Moderne und Tradition zusammenfliessen und ein einzigartiges Miteinander bilden. Teufen ist nicht nur der Ort, wo man gerne lebt, Teufen ist Heimat.
Leicht gefallen ist Reto Altherr der Entscheid, nicht mehr anzutreten, nicht. Es ist eine Freude und Ehre für die Gemeinde Teufen tätig sein zu dürfen.
Die Funktion als Gemeindepräsident fasziniert unverändert. Es sind dies die vielen persönlichen Kontakte, die kollegiale Zusammenarbeit im Gemeinderat und mit der Verwaltung, wie auch das breite Aufgabengebiet mit spannenden Herausforderungen.
Auf der anderen Seite gilt es auch der altersmässigen Realität ins Auge zu schauen, welche das hohe zeitliche Engagement für eine weitere vierjährige Amtsperiode zunehmend schwieriger werden lässt.
Zeit für Nachfolgeregelung
Der Beginn der neuen Legislatur ist daher der richtige Zeitpunkt. Die Gemeinde Teufen ist gut aufgestellt und für die Herausforderungen der kommenden Jahre gewappnet.
Mit der frühzeitigen Kommunikation soll den Parteien und Gruppierungen genügend Zeit für eine Nachfolgeregelung mit geeigneten Kandidaten geboten werden. Gleichzeitig endet damit auch das Präsidium der Gemeindepräsidienkonferenz Appenzell A.Rh.
Bis zum Wahltermin 2027 stehen noch einige grosse Geschäfte an. Allen voran der Entscheid über die Ortsdurchfahrt Ende 2026 oder anfangs 2027. Die Vorbereitung der Abstimmung erfordert hohe Aufmerksamkeit und wird mit aller Kraft vorangetrieben.
Es ist höchster Anspruch der Gemeinde, den Stimmbürgern beide Varianten mit ihren Vor- und Nachteilen beziehungsweise Auswirkungen im Edikt umfassend und transparent darzulegen und damit die notwendige Entscheidungsgrundlage zu bieten.






