Feuerverbot: Waldbrandgefahr steigt – jetzt auf Stufe 4
Die Trockenheit und die hohen Temperaturen haben die Waldbrandgefahr in Appenzell Ausserrhoden stark erhöht. Per 16. Juli gilt: Gefahrenstufe 4, grosse Gefahr.

Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen haben die Waldbrandgefahr in Appenzell Ausserrhoden stark erhöht. Deshalb ist ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe in Kraft. Stand 16. Juli 2026 gilt: Gefahrenstufe 4 grosse Gefahr, wie die Gemeinde Teufen schreibt.
Das Feuerverbot gilt für sämtliche Feuer im Wald sowie im Abstand von bis zu 50 Metern zum Waldrand. Dies umfasst auch Feuer an fest eingerichteten und bewilligten Grillstellen.
Ebenfalls verboten sind das Abfeuern von Raketen und Feuerwerkskörpern sowie das Steigenlassen von Himmelslaternen auf dem gesamten Kantonsgebiet. Bereits kleine Zündquellen können unter den aktuellen Bedingungen Brände auslösen.
Erst nach ergiebigen Niederschlägen nachhaltige Entspannung möglich
Die Lage kann sich erst nach ergiebigen Niederschlägen über mehrere Tage hinweg nachhaltig entspannen. Falls sich die Waldbrandgefahr weiter auf Stufe 5 «sehr grosse Gefahr» verschärft, prüft Appenzell Ausserrhoden die Inkraftsetzung eines generellen Feuerverbots im Freien.
Das Amt für Raum und Wald im Departement Bau und Volkswirtschaft ruft die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht im Umgang mit Feuer auf.
Auch ausserhalb des Verbotsbereichs sind Feuerstellen und Gartengrills jederzeit zu beaufsichtigen. Feuer dürfen erst verlassen werden, wenn sie vollständig gelöscht sind.
Weitere Informationen sind auf der Webseite des Kantons zu finden.






