Neuer Lebensturm bei Schule in Abtwil
In Abtwil in der politischen Gemeinde Gaiserwald entstand ein Lebensturm. Schüler halfen mit und schaffen neuen Lebensraum für Tiere und mehr Biodiversität.

Wie die Gemeinde Gaiserwald mitteilt, entstand auf dem Areal der Schule Grund in Abtwil vor Kurzem ein neuer Lebensturm. Er ergänzt die in den vergangenen Jahren vorgenommene Umgestaltung des Schulhausareals mit Biodiversitätsflächen. Schüler der fünften und sechsten Primarklasse halfen bei den Aufbauarbeiten tatkräftig mit.
Ein Lebensturm schafft auf einer kleinen Fläche Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Er besteht aus mehreren Etagen, die mit unterschiedlichen Materialien gefüllt werden, um möglichst vielen Arten Unterschlupf, Nahrung und Nistmöglichkeiten zu bieten.
Durch die naturnahe Umgebungsgestaltung der Schulanlage Grund finden die angesprochenen Vögel, Säugetiere und Insekten auch Nahrung wie Wildblumen, Sträucher oder Kräuter – ideale Voraussetzungen dafür, dass im Turm bald Leben einkehrt.
Gemeinsam für mehr Natur auf dem Schulareal
Das Projekt auf der Schulanlage Grund wurde wiederum durch die Umweltkommission der Gemeinde begleitet. Marcel Geschwend, Mitglied der Umweltkommission, und zwei externe Fachpersonen leiteten den Aufbau.
Der Hauswart der Schulanlage, Marcel Häberli, und die Schulkinder sowie Lehrpersonen von zwei fünften Klassen und einer sechsten Klasse der Schulanlage Grund trotzten den winterlichen Verhältnissen und halfen bei der Erstellung mit.
Die Aufbauarbeiten dauerten den ganzen Tag. Es gab viel zu tun: Äste bündeln, Holz sägen, Löcher bohren, Kisten füllen, und so weiter. Bereits einen Tag vorher starteten die Vorbereitungsarbeiten.
Die Schulkinder samt Lehrpersonen und Hauswart suchten im Wald nach geeigneten Materialien. Trotz Kälte und Schnee waren alle Beteiligten mit Freude dabei. Warme Getränke und eine Schneeballschlacht durften ebenfalls nicht fehlen.
Biodiversität erleben und Verantwortung stärken
Die Biodiversitätsprojekte auf den Schulanlagen sollen nicht nur direkt der Natur zugutekommen, sondern auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene für das Thema sensibilisieren.
Sie machen erfahrbar, wie sich mit vergleichsweise einfachen Mitteln Lebensräume schaffen lassen – und wie viel Freude es bereitet, gemeinsam etwas für Natur und Umwelt zu tun.









