Der 2011 eingerichtete Glarner Energiefonds ist bald ausgeschöpft. Die Kantonsregierung will ihn deshalb für die Zeit bis 2035 mit weiteren 19,2 Millionen Franken äufnen.
Gemeindehaus in der Stadt Glarus.
Gemeindehaus in der Stadt Glarus. - Nau.ch / Simone Imhof

Der Regierungsrat plant, den Fonds 2023 mit einem Initialkapital von 10 Millionen Franken zu dotieren, wie er am Mittwoch mitteilte. Anschliessend will die Exekutive das Finanzierungsgefäss für die Förderung klimafreundlicher Energien und -massnahmen jährlich mit 800'000 Franken alimentieren. Ertragsüberschüsse des Kantons sollen zusätzlich für den Fonds verwenden werden können.

Die Regierung rechnet für die Jahre 2023 bis 2035 mit Kosten von 19,2 Millionen Franken. Für den gleichen Zeitraum erwartet sie zudem einen etwa doppelt so hohen Beitrag des Bundes. Die Fördergelder fliessen an Private, an Unternehmen und öffentliche Körperschaften im Kanton sowie an das lokale Gewerbe.

Jeder Förderfranken löse ein Mehrfaches an Investitionen aus und damit an Aufträgen für Fachfirmen, betonte die Exekutive in der Mitteilung. Für das Glarner Gewerbe und die Industrie würden sich daraus zusätzliche Innovationsimpulse ergeben.

Die verstärkte Nutzung einheimischer erneuerbarer Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden wirkten sich positiv auf die Wirtschaftsentwicklung im Kanton Glarus aus, schrieb die Regierung.

Als nächstes befasst sich das Parlament, der Landrat, mit der Vorlage. Das letzte Wort hat die Landsgemeinde.

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