Grundschüler in Glarus haben Weihnachtsgeschenke organisiert für Kinder in Ost- und Südosteuropa. Ende November 2021 werden sie verschickt.
Kinder beim Verpacken der Weihnachtsgeschenke - Glarus

Die Erst- und Zweitklässler der Primarschule Erlen in Glarus haben Weihnachtsgeschenke organisiert für Kinder aus ärmlichen Verhältnissen in Ost- und Südosteuropa. Sie haben ihr Geld vom gewonnenen Stadtlauf für diesen Zweck eingesetzt und haben fleissig Spenden gesammelt.

Die Schüler von Lehrerin Sabrina Menzi in Glarus mussten nicht lange überlegen, wofür sie das Preisgeld vom gewonnenen Stadtlauf einsetzen möchten. Statt selbst einen Ausflug zu geniessen oder eine Pizza zu essen, fanden sie einstimmig, dass ihr Batzen sinnvoller eingesetzt werden kann.

Mit Begeisterung und vielen Ideen haben sie sich daran beteiligt, Päckli für bedürftige Kinder in Osteuropa zusammenzustellen und einzupacken. In die Weihnachtspäckli haben die Schüler Spielzeug, Plüschtiere, Schokolade und vieles mehr gepackt.

«Aktion Weihnachtspäckli»

Diese Päckli werden Ende November 2021 mit Lastwagen nach Ost- und Südosteuropa gebracht. Dies geschieht im Rahmen der «Aktion Weihnachtspäckli».

Das ist ein gemeinsames Projekt von vier verschiedenen Hilfswerken, welche die Sammlung, die Transporte und die Verteilung der Päckli organisieren. Die Schülerinnen Freia und Salome finden die Idee toll, Päckli zu verschenken, denn sie finden die Menschen hier in der Schweiz haben so viel, wogegen die Menschen in ärmeren Ländern oft nichts haben.

Schülerin Charlotte ergänzt, dass die Kinder in Osteuropa nun Spielzeug bekommen und es ihnen sicher nicht langweilig wird. Die Schüler von Glarus hätten gerne miterlebt, wie die Kinder in Ost- und Südosteuropa ihre Weihnachtsgeschenke erhalten und auspacken.

Hilfsbereitschaft der Spender

Das Preisgeld vom Stadtlauf hat für die zehn Päckli nicht vollständig gereicht, deshalb wurden zusätzlich Firmen, Vereine und Einzelpersonen für eine Spende angefragt. Die gesamte Klasse und auch die Lehrerin haben über die Hilfsbereitschaft und Grosszügigkeit der Spender gestaunt.

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