Forst und Naturgefahren neu zugeordnet
Glarus Süd organisiert Forstreviere und Departement Wald neu. Ab Juli und August 2026 gelten neue Zuständigkeiten und Abteilungen.

Wie die Gemeinde Glarus Süd mitteilt, Der Regierungsrat des Kantons Glarus hat die neue Einteilung der Forstreviere genehmigt. Sie gilt seit dem 1. Juli 2026 und wurde gemeinsam mit der Gemeinde Glarus Süd erarbeitet.
Ziel der Neuorganisation ist eine ausgewogenere Verteilung der Aufgaben auf die Revierförster. Die neuen Zuständigkeitsgebiete orientieren sich stärker an der Erschliessung des Waldes und erleichtern die Organisation der forstlichen Arbeiten.
Die fünf Forstreviere tragen neu geografische Bezeichnungen. Das Forstrevier Glarus Süd Südwest wird von Christian Hösli betreut.
Für die Forstreviere Glarus Süd Nordwest und Nordost ist Samuel Mazza zuständig. Matthias Haller übernimmt das Forstrevier Glarus Süd Nord, während Roman Thoma das Forstrevier Glarus Süd Südost betreut.
Forstbetrieb Glarus Süd mit drei Forstfilialen
Während die Forstreviere die Zuständigkeiten in den einzelnen Waldgebieten regeln, organisiert der Forstbetrieb die praktische Ausführung der forstlichen Arbeiten.
Der Forstbetrieb der Gemeinde Glarus Süd steht unter der Leitung von Christian Hösli und ist in drei Forstfilialen gegliedert. Die Forstfiliale Sernftal wird von Roman Thoma geleitet, die Forstfiliale nördliches Grosstal von Matthias Haller und die Forstfiliale südliches Grosstal von Sven Streiff.
Abteilungen Naturgefahren und Wasserbau werden zusammengeführt
Mit dem Beschluss vom 25. Juni 2026 hat der Gemeinderat entschieden, die bisherigen Abteilungen Naturgefahren und Wasserbau per 1. August 2026 zur neuen Abteilung Naturgefahren zusammenzuführen. Damit werden künftig alle gravitativen Naturgefahren unter einem organisatorischen Dach bearbeitet.
Dem Entscheid ging eine umfassende Überprüfung der Organisationsstruktur des Departements Wald und Landwirtschaft voraus, unter anderem im Rahmen der gemeindeweiten Effizienzanalyse. Da sich die Bereiche Naturgefahren und Wasserbau in vielen Projekten überschneiden, werden die Fachkompetenzen künftig in einer Abteilung gebündelt.
Die Leitung der neuen Abteilung übernimmt Patrizia Köpfli. Sie arbeitet seit rund einem Jahr bei der Gemeinde Glarus Süd und leitet derzeit die Abteilung Wasserbau. Als Ingenieurgeologin ETH verfügt sie über rund 15 Jahre Erfahrung im Bereich Naturgefahren und bringt damit ausgewiesene Fachkompetenz für ihre neue Aufgabe mit.
Mit der Neuorganisation besteht das Departement Wald und Landwirtschaft der Gemeinde Glarus Süd ab dem 1. August 2026 aus den drei Abteilungen Wald, Naturgefahren und Landwirtschaft sowie den Zentralen Diensten.










