Bessere Begleitung: Neuer Brückendienst stärkt Palliativpflege
Gemeinderätin Andrea Trummer freut sich über den neuen Palliativen Brückendienst für Glarus. Er soll Betroffene und Angehörige künftig optimal begleiten.

Wie die Gemeinde Glarus informiert, nahmen rund 40 Fachpersonen aus dem Gesundheitsbereich am 12. Mai 2026 am Symposium «Gesundes Glarus» in Ennenda teil. Im Mittelpunkt stand das Thema «Palliative Versorgung neu gedacht». Die Gemeinde Glarus als Veranstalterin zeigte sich erfreut über die grosse Resonanz und das spürbare Interesse am fachlichen Austausch zu diesem wichtigen Thema.
Im ersten Teil der Veranstaltung stellte sich Alexander Penssler, der neue CEO des Kantonsspitals Glarus, den Teilnehmenden vor und gab Einblicke in die künftige Ausrichtung des Kantonsspitals. Anschliessend präsentierte Ivo Dürr, Bereichsleiter des Palliativen Brückendienstes der Krebsliga Ostschweiz, das neue Angebot praxisnah und fundiert.
Er erläuterte konkrete Strukturen, Abläufe und Möglichkeiten der Zusammenarbeit, die sich unmittelbar in den Berufsalltag übertragen lassen. Gemeinsam mit Nura Slongo vom Forum Palliative Care zeigte er anhand konkreter Beispiele wie die Umsetzung im Kanton Glarus gelingen kann. Im Fokus standen dabei die interprofessionelle Zusammenarbeit sowie die Entlastung von Fachpersonen und ihren Teams.
Neuer Meilenstein in der Palliativversorgung
Der neue Palliative Brückendienst startet per 1. Juli 2026 im Kanton Glarus und leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der palliativen Versorgung. Ziel ist es, Betroffene und ihre Angehörigen bestmöglich zu begleiten und Fachpersonen nachhaltig zu unterstützen.
Über den bevorstehenden Start zeigte sich Andrea Trummer, Gemeinderätin der Gemeinde Glarus, besonders erfreut. Sie begleitet das Projekt von Beginn an als Mitglied der Projektgruppe und bezeichnete die Einführung des Angebots als wichtigen Meilenstein für die Gesundheitsversorgung im Kanton Glarus.
Den Abschluss bildete der traditionelle Netzwerkapéro, der Gelegenheit zu anregenden Gesprächen und persönlichem Austausch bot. Die Gemeinde Glarus dankt allen Teilnehmenden, den Referierenden sowie der Steuergruppe für ein gelungenes Symposium.










