Sicher geniessen: Pilzkontrolle schützt vor Verwechslungen
Pilze sicher geniessen: Von August bis Oktober können Sammler ihre Funde in der Kleinviehhalle in Altstätten von Expertinnen fachkundig prüfen lassen.

Zwischen Ästen und Moos lugen schon bald die ersten braunen Köpfe hervor. Wer auf Pilzsuche geht, kann seine Funde von August bis Oktober in der Kleinviehhalle in Altstätten kontrollieren lassen, berichtet die Stadt Altstätten. Die Pilzkontrollstelle ist ein gemeinsames Angebot der sechs Gemeinden im Oberen Rheintal.
Schon bald spriessen Steinpilze, Eierschwämme, Täublinge und viele weitere Arten aus den Waldböden. Im Rheintal wachsen zwischen 500 und 1000 verschiedene Pilze, wovon gut 100 essbar sind.
Damit der Pilzkorb ungetrübte Freude bereitet, bieten die Gemeinden Altstätten, Eichberg, Marbach, Oberriet, Rebstein und Rüthi eine gemeinsame Pilzkontrolle an.
Fachkundige Kontrolle schützt Pilzsammler
Die Pilzkontrollstelle ist jeweils am Dienstag, Freitag und Sonntag von 18 bis 19 Uhr in der Kleinviehhalle (Sauhalle) in Altstätten geöffnet. Karin Frehner, Joy von Kameke und Heidi Moser prüfen die gesammelten Naturschätze fachkundig. In dringenden Fällen sind sie auch ausserhalb der ordentlichen Zeiten erreichbar.
Pilze wachsen im Wald, auf Wiesen, in Gärten und an vielen weiteren Standorten. Rund 40 Prozent der Arten leben in enger Verbindung mit Bäumen und finden sich deshalb häufig in deren Nähe.
Gesammelt werden dürfen pro Person und Tag höchstens zwei Kilogramm Pilze. Unbekannte Pilze sollen für die Bestimmung vorsichtig mit der gesamten Stielbasis entnommen werden.
Sicherheit beim Pilzgenuss
Ein bis zwei vollständige Exemplare reichen dafür in der Regel aus. Wer Pilze zum Verzehr sammelt, sollte die gesamte Ernte vor dem Essen von der Pilzkontrollstelle kontrollieren lassen.










