Beschlüsse der Gemeinderatssitzungen
Die Gemeinde Glarus Nord veröffentlicht die neusten Beschlüsse des Gemeinderats.

Verpflichtungskredite für bauliche Tätigkeiten auf Alpen
Der Gemeinderat genehmigt verschiedene Verpflichtungskredite für die Ausführung von baulichen Tätigkeiten auf gemeindeeigenen Alpen.
Bei der Alp Chaltenbrünnen genehmigt der Gemeinderat für die Sanierung des Alpgebäudes zudem einen Nachtragskredit in der Höhe von CHF 10'000. Dies, weil der budgetierte Kredit in der Höhe von CHF 160'000 nicht ausreicht, um die Sanierung zu finanzieren. Bei den Investitionen auf der Alp Chaltenbrünnen handelt es sich um zwei verschiedene Objekte an unterschiedlichen Standorten.
Mit diesen Sanierungs- und Bauprojekten können die gesetzlichen Vorschriften auf den verschiedenen Alpen einerseits und die heutigen hygienischen Standards für die jeweiligen Pächter andererseits erfüllt werden.
Verpflichtungskredit Sanierung Schulräume
Der Gemeinderat bewilligt den Verpflichtungskredit von CHF 120'000 für die Sanierung von Schulräumen. Damit die Schulräume in Glarus Nord in einem guten Zustand erhalten werden können, evaluieren die Ressorts Liegenschaften und Bildung jeweils die dringendsten Massnahmen. So stehen an verschiedenen Standorten diverse Malerarbeiten, Ersatz von Wandtafeln, Bodensanierungen, Sanie- rungen einzelner Fenster etc. an.
Verpflichtungskredit Beschaffung Schulmobiliar
Dem Verpflichtungskredit in der Höhe von CHF 220'000 für die Beschaffung von neuem Schulmobiliar wird zugestimmt. Um sämtliches Mobiliar auf einem zeitgemässen Stand halten zu können, müssen pro Jahr rund sechs bis acht Zimmer neu möbliert werden. Dies betrifft sowohl Kindergärten als auch Klassenzimmer, Gruppenräume, Spezialzimmer für Chemie-, Physik- und Werkunterricht, aber auch Schulsozialdienste, Tagesstrukturen, Vorbereitungszimmer oder Lehrerzimmer. Über die gesamte Ge- meinde ergibt sich dadurch eine komplette Erneuerung des Mobiliars in einem Turnus von rund dreissig bis fünfunddreissig Jahren.
Verpflichtungskredit Sanierung Schiessanlagen
Der Gemeinderat bewilligt den Verpflichtungskredit in der Höhe von CHF 100'000 für verschiedene Sanierungsarbeiten an den Schiessanlagen. Konkret sollen einerseits sämtliche Schiessanlagen mit einem einheitlichen Schliesssystem ausgerüstet werden. Andererseits werden beim Schiessstand Fennen die sanitären Anlagen sowie das Dach der Küche saniert. Ebenso ist für unvorhergesehene Arbeiten ein Betrag eingeplant.
Nachtrags- und Verpflichtungskredit Sicherheitsmassnahmen Schulanlagen Mollis
Dem Nachtrags- und Verpflichtungskredit für die Durchführung von Sicherheitsmassnahmen an der Schulanlage Mollis in der Höhe von CHF 95'000 stimmt der Gemeinderat zu. Einerseits wird die Bühne in der Turnhalle Mollis gemäss den Empfehlungen des Kontrolleurs für CHF 57'000 saniert und auf die neuesten Sicherheits- und Brandschutzstandards gebracht. Andererseits werden für CHF 18'000 neue Sicherheitsschlösser angebracht und für CHF 20'000 die Geländer des Schulhauses am Bach gemäss den geltenden BfU-Normen nachgerüstet.
Neuer Standort Dorfbibliothek Mollis
Die Dorfbibliothek Mollis ist gegenwärtig im Schulhaus am Bach domiziliert. Die Schulraumplanung Näfels-Mollis sieht für die bestehenden Räumlichkeiten der Dorfbibliothek jedoch die Nutzung als Schulraum vor. Nach Prüfung verschiedener Alternativen und unter Einbezug des Bibliothekteams konnten im Gebäude an der Oberrütelistrasse 13 ideale Räumlichkeiten gefunden werden. Der Gemeinderat bewilligt den Umzug des Standortes und den damit zusammenhängenden Mietvertrag. Die Dorfbibliothek ist ab 01.06.2019 am neuen Standort domiziliert.
Arbeitsvergaben Erweiterung Schulhaus Linth-Escher, Niederurnen
Nach erfolgter Genehmigung des Baukredits durch die Gemeindeversammlung vom 23.11.2018 und der Erteilung der Baubewilligung konnte das beauftragte Architekturbüro Ende Februar die Ausschreibungen nach Einladungs- und offenem Verfahren vornehmen. Bei den Vergaben nach Einladungsver- fahren konnten die eingegangenen Angebote geprüft werden.
Nachtrags- und Verpflichtungskredit Begrünung Deponie Fennen, Niederurnen
Der Gemeinderat genehmigt einen Nachtrags- und Verpflichtungskredit von CHF 28'000 für die Begrünung des Deponieplatzes Fennen in Niederurnen. Die Arbeiten werden durch den Forstbetrieb Siegenthaler, Bilten, ausgeführt.
Auf dem Deponieplatz Fennen in Niederurnen lagert seit anfangs 2018 das nicht verwertbare Material des Murganges der Rüfirunse Oberurnen, welches damals als Sofortmassnahme nach Niederurnen transportiert wurde. Die im Verlauf des Jahres 2018 durchgeführten Abklärungen zeigten, dass das Material an diesem Standort definitiv abgelagert und mit einem Baugesuch die provisorische Ablagerung definitiv bewilligt werden kann. Die Bewilligung war Ende Juli 2018 eingegangen. Die Fläche der Deponie liegt gemäss Zonenplan Niederurnen im Wald und muss daher nun wieder bepflanzt und aufgeforstet werden.
Vermietung Jakobsblick Niederurnen an Private
Der Gemeinderat genehmigt die Vermietung des Jakobsblicks, Niederurnen, an private Veranstalter und die damit verbundenen Änderungen des Benutzungsreglements für die öffentlichen Infrastrukturen. Die Anpassungen des Benutzungsreglements treten per 01.05.2019 in Kraft.
Projektänderungen Sanierung und Erweiterung linth-arena sgu / Weitere Teilprojekte
Der Gemeinderat genehmigt auf Antrag der Baukommission linth-arena sgu einen Zusatzkredit in der Höhe von CHF 86'700 für die Integration des bestehenden Gebäudes in die neue Anlage Gebäude- automation (CHF 41'100) sowie den Einbau einer Kühlanlage für die Büroräumlichkeiten (CHF 45'600).
Die Baukommission besprach an ihrer Sitzung von Ende Februar verschiedene Teilprojekte, welche anlässlich des Vorprojekts geprüft wurden, jedoch nicht Bestandteil des von der Gemeindeversamm- lung am 28.09.2018 genehmigten Sanierungs- und Erweiterungsprojekts geworden sind. Einerseits, weil sich die ursprüngliche Baukommission der linth-arena sgu auf die elementaren betriebsnotwendigen Sanierungen fokussierte. Andererseits, weil diese möglichen zusätzlichen Teilprojekte erst im weiteren Prozessverlauf bekannt und entsprechend erst jetzt diskussionsreif geworden sind.
Die beiden genehmigten Teilprojekte sind für die weitere Planung bereits jetzt relevant, da sie sich im unmittelbaren Umbauperimeter befinden. Mit der Vereinheitlichung der Gebäudeautomation auf ein System wird die Bedienung der linth-arena sgu deutlich erleichtert und auf den aktuellsten Stand gebracht. Durch den zusätzlichen Badbetrieb nach erfolgter Sanierung und abgeschlossenem Ausbau ist in den bereits jetzt sehr wärmeexponierten Büroräumlichkeiten zudem nochmals mit zusätzlicher Wärme zu rechnen. Der Gemeinderat erachtet diese beiden Investitionen als gerechtfertigt.






