Kandersteg BE: Asylunterkunft im alten Institut kommt nicht
Die Eigentümerschaft des ehemaligen Instituts in Kandersteg BE zieht sich zurück. Der Kanton Bern prüft nun andere Liegenschaften im Berner Oberland.

Der Kanton Bern muss auf die geplante Kollektivunterkunft für Asylsuchende im ehemaligen Institut Kandersteg verzichten. Die Eigentümerschaft der Liegenschaft hat dem Amt für Integration und Soziales (AIS) der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion (GSI) mitgeteilt, dass sie das Objekt nicht mehr für dieses Vorhaben zur Verfügung stellt und davon zurücktritt. Aufgrund der besonders angespannten Situation und der zunehmenden Anfeindungen gegen die Eigentümerschaft hat sie sich entschlossen, das Projekt abzubrechen.
Der Kanton Bern nimmt diesen Entscheid zur Kenntnis und bedauert den Rückzug.
Der Kanton Bern plante im ehemaligen Institut Kandersteg eine Kollektivunterkunft mit einer Kapazität von höchstens 120 Bewohnerinnen und Bewohnern.
Die Ausgangslage bleibt unverändert: Im Berner Oberland besteht weiterhin Bedarf an zusätzlichen Unterbringungsplätzen für Asylsuchende. Das AIS wird deshalb die Übernahme geeigneter Liegenschaften in der Region weiterhin prüfen, um die gesetzlich vorgeschriebene Unterbringung sicherzustellen.










