Stark und selbstbewusst: Jugendliche lernen Zivilcourage
Vom 27. April bis 3. Mai lernen Jugendliche in Freiburg, Belästigung zu erkennen, sich zu wehren und aktiv Zivilcourage zu zeigen – kostenlos und praxisnah.

Wie die Stadt Freiburg berichtet, kehrt vom 27. April bis 3. Mai 2026 die Aktionswoche gegen Belästigung im öffentlichen Raum in ihrer dritten Ausgabe nach Freiburg zurück.
Unter dem Motto «Selbstbewusst in meiner Stadt» legt sie diesmal den Schwerpunkt auf Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren. Ziel ist es, ihnen konkrete Werkzeuge zu vermitteln, um Belästigung zu erkennen, sich zu positionieren und aktiv dagegen vorzugehen. Am 8. und 9. Mai finden zusätzliche Aktivitäten statt.
Die dritte Ausgabe der Aktionswoche gegen Belästigung im öffentlichen Raum ist noch stärker auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet und bietet passende Aktivitäten für jedes Alter. Die Veranstaltung unter dem Motto «Selbstbewusst in meiner Stadt» wird von der Stadt Freiburg vom 27. April bis 3. Mai 2026 organisiert, mit zusätzlichen Aktivitäten am 8. und 9. Mai.
Kostenlose Workshops
Ziel des reichhaltigen und vielfältigen Programms ist es, die junge Generation für Belästigung und Diskriminierung im öffentlichen Raum zu sensibilisieren, ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sie zu ermutigen, aktiv zu werden.
Diese Lebensphase ist entscheidend für die Entwicklung der eigenen Identität und geht häufig mit ersten Erfahrungen von Belästigung einher – sei es als betroffene Person, als Zeugin oder Zeuge oder als ausübende Person.
Die Aktivitäten sind kostenlos und zielen darauf ab, die Kompetenzen der Teilnehmenden zu stärken. Die behandelten Themen sind vielfältig: Zivilcourage, Selbstverteidigung, Männlichkeitsbilder, Aneignung des öffentlichen Raums, Nutzung sozialer Netzwerke sowie Geschlechterdarstellungen in Videospielen.
Starkes Netzwerk für nachhaltige Wirkung
Um die Jugendlichen wirksam zu erreichen, stützt sich die Stadt Freiburg auf ein starkes Netzwerk von Partnern aus dem Vereinswesen und dem soziokulturellen Bereich. Diese Kooperationen sind unerlässlich, um ein vertrauensvolles Umfeld zu schaffen, die Teilnahme zu fördern und die Massnahmen in den Lebensrealitäten der Jugendlichen zu verankern.






