Hans Jörg Limbach wird Direktor des Adolphe-Merkle-Instituts
Prof. Hans Jörg Limbach bringt grosse Erfahrung in der Privatwirtschaft mit an das AMI. Neuer Vize ist der langjährige ehemalige Direktor Prof. Christoph Weder.

Wie die Universität Freiburg mitteilt, hat der Stiftungsrat Prof. Hans Jörg Limbach zum neuen Direktor des Adolphe-Merkle-Instituts der Universität ernannt.
Hanz Jörg Limbach übernimmt dieses Amt von Prof. Ullrich Steiner, der nach vier Jahren in seinem Amt zurücktritt. Prof. Christoph Weder übernimmt den Posten des Vizedirektors des Instituts.
Per 1. Juni im Amt
Ab dem 1. Juni wird Prof. Hans Jörg Limbach die Leitung des Adolphe-Merkle-Instituts (AMI) übernehmen, welches der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg angegliedert ist.
Im Zuge dieser Rotation in der Institutsleitung wird der derzeitige Direktor, Prof. Ullrich Steiner, weiterhin den Lehrstuhl für Physik der weichen Materie am AMI leiten.
Von Nestlé zur Unifr
Der 56-jährige Hans Jörg Limbach ist seit 2025 Inhaber des Lehrstuhls für Ernährungswissenschaften und Technologien.
Er studierte an der Universität Stuttgart, der Universität Giessen und am Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz (Doktorat, Postdoktorat).
Ab 2004 war er in der Lebensmittelforschung bei Nestlé in Lausanne in unterschiedlichen Positionen als Forscher, Projektmanager und Gruppenleiter tätig.
Neuer Vizedirektor war bereits zwei Jahre als Direktor dabei
Christoph Weder, der neue Vizedirektor, hat das AMI schon von 2010 bis 2022 als Direktor geleitet und ist deshalb mit dem Institut und der Universität als Ganzes bestens vertraut.
Er wird dem neuen Direktor, der seit knapp einem Jahr an der Universität und im AMI tätig ist, mit seiner langen Erfahrung mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Der Stiftungsrat bedankt sich bei den zurücktretenden Professoren Ullrich Steiner (Direktor) und Michael Mayer (Vizedirektor) für ihre wertvolle Arbeit, ihre Leidenschaft und den Einsatz für das Institut über die letzten vier Jahre.
Frischer Wind und Erfahrung
Der Stiftungsrat ist sehr erfreut über die Konstellation mit einem neuen Direktor mit grosser Erfahrung in der Privatwirtschaft, der auf die Erfahrung des langjährigen ehemaligen Direktors zählen kann.
Dies verspricht eine Symbiose von neuen Ansätzen und Ideen mit den grossen Errungenschaften des Instituts der vergangenen Jahre.
Für ein Institut, das sich der Exzellenz in seinem Forschungsgebiet verschrieben hat, scheint dies eine gute Voraussetzung für weitere hervorragende Forschung in der Zukunft.
Das AMI beschäftigt derzeit rund 100 Forschende und hat seit seiner Gründung wiederholt mit bahnbrechenden Ergebnissen beeindruckt.






