Fribourg

    Fribourg FR: Pfannenstiel verliert auch das zehnte Spiel – 0:5

    In Fribourg FR verlor der UHC Pfannenstiel gegen den Tabellenvorletzten Floorball Fribourg 0:5 und wartet auch im zehnten Saisonspiel auf den ersten Sieg.

    Fribourg FR
    Pfannenstiel verliert auch das zehnte Spiel – 0:5. - zVg

    Der UHC Pfannenstiel kann auch im 10. Spiel nicht auf die Siegerstrasse einbiegen und muss sich auswärts dem Tabellenvorletzen Floorball Fribourg mit 0:5 geschlagen geben. Kurz zusammengefasst mit 0:2 den Start verschlafen, im Mitteldrittel zwei weitere Gegentore in Unterzahl kassiert und im gesamten Spiel die Torgefahr bzw. die Präzision im Abschluss vermissen lassen.

    Zum Start ins Spiel übernahmen die Zürcher Oberländer das Zepter und konnten in den ersten Minuten mehr Ballbesitz verzeichnen. Der erste gute Abschluss hatte aber Diem auf der Gegenseite, doch sein Abschluss war eine sichere Beute von Pfanni-Hüter Edelmann. In der 5. Minute kam es dann jedoch knüppeldick für die Gäste.

    Zweimal fehlte die defensive Konsequenz und dies nutzten die Westschweizer eiskalt aus. Zahno wurde im Slot viel zu viel Platz zugestanden, welchen er nach 04:01 zum 1:0 ausnutzte und nur 44 Sekunden später brachte Waeber nach einem Laufduell auf der rechten Seite den Ball zur Mitte, wo ihn Roulin über die Linie drückte. Dieser Start war Balsam auf die Seele der Fribourger, denen es bis anhin in dieser Saison auch noch nicht wunschgemäss lief und Gift für jene von Pfanni.

    In der Folge versuchten die Zürcher Oberländer zwar zurück ins Spiel zu finden, doch oft fehlte es an Präzision bei Pass oder Schuss. Den gefährlichsten Abschluss auf das Tor hatte Rennhard in der 7. Minute nach einem Distanzschuss. Ansonsten war das erste Drittel nicht eben mit Highlights gesegnet und somit kein Augenschmaus für die 222 anwesenden Fans und die zahlreichen Einlaufkinder in der Halle. Folglich hiess es auch zur ersten Drittelspause noch immer 2:0 für die Saanestädter.

    Bei Pfanni musste zwingend mehr Feuer und Intensität ins Spiel und der Start ins Mitteldrittel war vielversprechend. In der 22. Minute scheiterten innert kurzer Zeit Dudler, Kreienbühl und Kernwein am gegnerischen Torhüter Zimmermann bzw. am eigenen Unvermögen. Anschliessend beruhigte sich das Spiel etwas.

    Fribourg stand weiterhin defensiv sehr solide und machte es Pfanni schwer zu guten Abschlussmöglichkeiten zu kommen. Das Heimteam seinerseits konnte sich bis Spielmitte durch Schreier und Burkhard noch gute Chancen erarbeite, doch beide Male ging Edelmann aus Sieger aus den Duellen hervor. In der 31. Minute wanderte dann J.Schindele wegen eines Kontaktes mit dem gegnerischen Torhüter auf die Strafbank.

    Die Fribourger fackelten nicht lange und nutzten die Überzahl nach 24 Sekunden eiskalt aus. Dem schussstarken Pesu wurde zu viel Zeit zugestanden, die er für einen präzisen Abschluss in die weite Torecke nutzte und so seine Farben zum dritten Mal jubeln liess. Fasel, Burkhard und Müller konnten aber allesamt den Ball nicht im Pfanni-Gehäuse unterbringen.

    Kurz vor der Pause kassierte auch noch Schaub eine Strafe und wieder schlugen die Saanestädter eiskalt zu. Altmeister Diem zimmerte den Ball zwei Sekunden vor der zweiten Sirene zum 4:0 unter die Querlatte eine bittere Pille und ein weiterer Tiefschlag für die Zürcher Gäste.

    Im letzten Drittel war das Ziel der Gäste einen Weg zurück ins Spiel zu finden und endlich das erste Tor bejubeln zu können. Leider trat Zweiteres bis zur Schlusssirene nicht ein, obwohl Pfanni mehr Feuer ins Spiel brachte und sich auch bessere Abschlusspositionen erarbeiten konnte. Die ersten vier Minuten gehörten komplett den Zürchern, doch Karlsson mit einer 1:0-Situation und einem Freistoss, sowie Luginbühl mit einem Abschluss von der linken Halbposition verpassten beste Möglichkeiten.

    Dieser Start bewog die Einheimischen ihr Time-Out einzuziehen um wieder mehr Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Dies gelang, gehörten doch die nächsten Chancen dem Heimteam. In der 51. Minute reduzierte Pfanni erneut auf zwei Linien und versuchte sein Glück ab der 56. Minute auch ohne Torhüter, doch auch diese Massnahmen brachten den ersehnten Torerfolg nicht mit sich. So durfte nur noch das Heimteam ein Tor feiern.

    Poffet verwertete in der 55. Minute einen Gegenstoss zum 5:0-Schlussresultat und sicherte den Sieg definitiv. Pfannenstiel beendete das Spiel somit tor- und punktelos, doch es war bei weitem nicht alles schlecht.

    Es hat aber definitiv viele Baustellen, die es zu beheben gibt, sollte der erste Sieg endlich Tatsache weden.

    Stürmer Wittig nach dem Spiel mit nachdenklichen Worten: Die aktuelle sportliche Situation ist für uns alle frustrierend. Wir müssen alles daransetzen, Schritt für Schritt besser zu werden.

    Die nächste Möglichkeit dazu ist bereits am Sonntag, 08.11.2026 im zweiten Spiel der Doppelrunde gegen Ad Astra Obwalden. Das Spiel beginnt um 16.00 Uhr in der 3-fach Kirchwies in Egg. Ein Sieg käme definitiv einem echten Befreiungsschlag gleich, waren die Obwaldner doch in der Vergangenheit alles andere als der Lieblingsgegner der Zürcher Floorball Fribourg UHC Pfannenstiel 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) Ste.

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