Wie die Gemeinde Stein am Rhein mitteilt, sieht das Budget für 2022 einen Aufwandüberschuss von 299'900 Franken bei gleichbleibenden Steuerfuss vor.
Aussicht über Stein am Rhein.
Aussicht über Stein am Rhein. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Der Stadtrat präsentiert sein Budget 2022 und den Finanzplan für die Jahre 2023 bis 2025. Bei erwarteten Einnahmen von 27'347'300 Franken und geplanten Ausgaben von 27'647'200 Franken sieht das Budget 2022 einen Aufwandüberschuss von 299'900.00 Franken vor.

Kostentreibende Faktoren bleiben die soziale Sicherheit und die Bildung, sowie die Abschreibungen für Investitionen. Der Stadtrat sieht beim Budget 2022 einen unveränderten Steuerfuss von 95 Prozent vor.

Der Stadtrat hat sich in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit der finanziellen Zukunft der Stadt befasst und dabei das Budget 2022 sowie den Finanzplan 2023 bis 2025 erarbeitet.

Das Budget bzw. die Erfolgsrechnung bewegt sich im Rahmen der Vorjahre mit weiterhin hohen und zum Teil steigenden gebundenen Ausgaben (z.B. Soziale Sicherheit, Bildung oder Gesundheit).

Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen von 3'859'000 Franken vor

Zudem ist der Spielraum in der Erfolgsrechnung aufgrund der erheblichen Investitionstätigkeiten und den daraus resultierenden Abschreibungen seit Jahren gering. Der erwartete Aufwandüberschuss lässt sich mit einer Entnahme aus dem Eigenkaptal (finanzpolitische Reserve) decken.

Die Investitionsrechnung sieht Nettoinvestitionen von 3'859'000 Franken vor. Die Investitionen betreffen unter anderem die jährlichen Erneuerungen der Strassen, Wasser und Abwasserleitungen, den behindertengerechten Ausbau von Bushaltestellen sowie die Planungsarbeiten verschiedener Projekte wie die Sanierung Schulhaus Schanz, Sanierung Rathaus oder den Kleinschifffahrtshafen.

Der Einwohnerrat wird am 10. Dezember 2021 über das Budget 2022 befinden. Ungeachtet des Aufwandüberschusses erachtet der Stadtrat eine Anpassung des Steuerfusses derzeit als nicht notwendig.

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