Der Stadtrat Frauenfeld hat entschieden, dass er auch 2022 das Energiestadt-Goldlabel anstrebt und mit den Arbeiten zur Re-Zertifizierung begonnen wird.
Die Hauptstrasse in Frauenfeld.
Die Hauptstrasse in Frauenfeld. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Die Kantonshauptstadt soll weiterhin das Goldlabel als Energiestadt tragen. Dies hat der Frauenfelder Stadtrat kürzlich beschlossen und die erforderlichen Massnahmen für ein erfolgreiches Re-Audit in die Wege geleitet.

Frauenfeld darf seit 2003 das Label «Energiestadt» tragen. Im Jahr 2014 erhielt die Stadt erstmals den «European Energy Award GOLD», der 2018 durch den nationalen Trägerverein Energiestadt bestätigt wurde.

2022 steht nun erneut ein sogenanntes Re-Audit an, bei dem eine unabhängige Instanz überprüft, ob die Stadt weiterhin das Goldlabel führen darf. Der Stadtrat hat entschieden, dass auch 2022 das Goldlabel angestrebt wird und mit den Arbeiten zur Re-Zertifizierung begonnen wird.

Neue energie- und klimapolitische Ziele

Zusätzlich sollen im Rahmen dieser Arbeiten neue energie- und klimapolitische Ziele festgelegt und ein auf diese ausgerichtetes energiepolitisches Programm 2023 bis 2026 ausgearbeitet werden. Darin soll ein neues Kapitel «Anpassung an den Klimawandel» eingefügt werden.

Das Audit wird zwischen Anfang Mai und Ende Juni 2022 durchgeführt und die Resultate im Spätsommer veröffentlicht.

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