EHC Frauenfeld scheidet nach Niederlage gegen Huttwil aus

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Der EHC Frauenfeld verliert Spiel vier der Viertelfinalserie gegen Hockey Huttwil trotz einer 2:0-Führung mit 2:4 und scheidet aus den Playoffs aus.

EHC Frauenfeld
Der EHC Frauenfeld ist ein Eishockeyclub aus Frauenfeld. Heimstätte des Clubs ist die Kunsteisbahn Frauenfeld. - Markus Bauer/ Grafik Nau.ch

Wie der EHC Frauenfeld mitteilt, hat das Spiel so gut angefangen. Am Schluss steht der EHC Frauenfeld aber mit leeren Händen da. Im Spiel vier der Viertelfinalserie verlieren die Frauenfelder gegen Hockey Huttwil trotz 2:0-Führung 2:4 und scheiden somit aus. Die Saison 2025/26 stoppt abrupt. Schluss, aus und vorbei.

Dabei legen die Hausherren, getragen von 413 Zuschauerinnen und Zuschauern, los wie die Feuerwehr. Nach einem gewonnenen Bully von Nino Russo schiesst Anton Haberbeck aus der Distanz aufs Tor und bezwingt Huttu-Goalie Siro Wyss zur viel umjubelten Führung.

Noch besser wird’s ein paar Zeigerumdrehungen später. Tom Gerber profitiert davon, dass die Gäste nach einer überstandenen Unterzahl nicht zum Wechseln kommen, und stochert die Scheibe zum 2:0 über die Linie. Ab dem Mitteldrittel kippt das Spiel. Zunächst verkürzt Huttwil im Powerplay durch ein Abpraller-Tor von Dario Struchen aus.

Dann muss Frauenfeld erneut einen 5er wegstecken, nachdem Valentino Varano erneut unter die Dusche geschickt wurde, der nach einer Spielsperre erst wieder in den Kader von EHCF-Trainer Richi Novak zurückgekehrt war. Lange Zeit wehren sich die Hausherren heroisch, müssen dann durch einen Weitschuss von Loic Vouardoux doch noch den Ausgleich hinnehmen.

Empty-Net-Treffer beendet Frauenfelder Playoff-Hoffnung

Beim Start ins Schlussdrittel will niemand einen Fehler begehen. Die Frauenfelder überstehen eine vierminütige Unterzahl schadlos, bekommen dann aber ein vermeidbares Gegentor. Timon Nyffeler trifft mit einem krummen Ding zum vorentscheidenden 3:2.

Die Frauenfelder nehmen noch Gian-Marco Bamert raus und versuchen alles. Jedoch vergebens. Der «empty netter» von Jan Weber besiegelt den Endstand.

Immerhin: Der EHC Frauenfeld darf als einziger ausgeschiedener Viertelfinalist von sich behaupten, wenigstens einen Sieg ins Trockene gebracht zu haben. Wetzikon gegen Seewen, Dübendorf gegen Thun und Franches-Montagnes gegen Langenthal haben sich alle mit einem «Sweep» aus der Saison verabschiedet.

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