Analyse zur Entwicklung der Frauenfelder Innenstadt liegt vor

Stadt Frauenfeld
Stadt Frauenfeld

Frauenfeld,

Wie die Stadt Frauenfeld berichtet, liegt der erste Bericht zur Überprüfung der gewerblichen Nutzungen in der Frauenfelder Innenstadt jetzt vor.

Die Hauptstrasse in Frauenfeld.
Die Hauptstrasse in Frauenfeld. - Nau.ch / Miriam Danielsson

Das Projekt MFG wurde im Rahmen der «Neuen Regionalpolitik des Bundes – NRP» durch den Bund und den Kanton Thurgau finanziell unterstützt.

Ganze 24 Massnahmen wurden von 2019 bis September 2022 umgesetzt.

Darunter war im Teilprojekt «Kundenorientierung und Kundenbindung stärken» das Erstellen eines standardisierten Überblicks über den regionalen Einzelhandel, der periodisch aktualisiert werden kann, vorgesehen.

Eine detaillierte Analyse wurde erstellt

Zwei Partnerunternehmen aus Zürich, die den Schweizer Einzelhandel statistisch systematisch erfassen, haben den Auftrag übernommen und einen Bericht erstellt.

In dessen Fokus ist die Analyse der Innenstadt von Frauenfeld. Es wurden aber auch die übrigen Stadtteile sowie die umliegenden 14 Regio-Gemeinden erfasst.

Vergleich mit zehn Städten

Zur Vergleichbarkeit wurden die Daten von zehn Städten aus der Deutschschweiz herangezogen.

Alle Detailhandelsfilialen wurden in sechs Hauptkategorien, 37 Branchen und 165 Subbranchen kategorisiert.

Die Daten der Anzahl Beschäftigten, der Anzahl Arbeitsstätten, des Mietpreisniveaus, der Ladenketten sowie der Leerstände wurden vollständig erhoben und abgebildet.

Die Gastronomie ist untervertreten

Von den insgesamt 218 Gewerbebetrieben der Innenstadt gehören 56 Prozent zum Detailhandel, 23 Prozent zu den Dienstleistungen und 21 Prozent zur Gastronomie.

Letztere ist im Vergleich mit den zehn anderen Städten untervertreten.

Übervertreten sind hingegen die Subbranchen Haushaltwaren, Optik und persönliche Pflege.

Eine lokale Begehung ergab die tiefe Anzahl von nur vier leer stehenden Ladenlokalen.

Der Bericht ist auf der Webseite abrufbar

Der Bericht wurde im Rahmen einer Sitzung mit verschiedenen städtischen Interessenverbänden präsentiert und mögliche Massnahmen wurden besprochen.

Der 30-seitige Bericht steht allen Interessierten auf der Webseite der Stadt zur Verfügung. Die Stadt plant eine periodische Aktualisierung.

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