Zum Schutz der Fische: Betretungsverbot an Thur und Glatt
Der Kanton reagiert auf die extreme Trockenheit und sperrt Flussabschnitte. In Oberbüren ist das Baden oder Mitführen von Hunden ab sofort untersagt.

Wie die Gemeinde Oberbüren berichtet, ist wegen der anhaltenden Trockenheit der Wasserstand in vielen Bächen und Flüssen sehr tief, das Wasser zudem stark erwärmt. Das ist für Fische und andere Wassertiere gefährlich.
Der Kanton St.Gallen hat deshalb ein Betretungsverbot für verschiedene Gewässerabschnitte erlassen. Davon betroffen sind auch die Thur (von Unterwasser bis Niederbüren) und die Glatt (von Gossau bis Uzwil).
Das Betreten und Befahren der markierten Gewässerabschnitte ist verboten. Auch das Mitführen von Hunden oder anderen Tieren im Wasser ist nicht erlaubt.
Die betroffenen Stellen werden vom Kanton vor Ort gekennzeichnet. Wer sich nicht daran hält, kann gebüsst werden.
Rückzugsorte für Fische schützen
Fische wie Forellen oder Äschen ziehen sich bei Hitze und Niedrigwasser in die letzten kühlen, tiefen Wasserstellen zurück. Werden sie dort zusätzlich gestört – etwa durch Baden, Waten oder Hunde im Wasser – geraten sie in Stress und können daran sterben. Das Verbot schützt diese wichtigen Rückzugsorte.
Das Verbot gilt bis auf Weiteres, solange die Trockenheit anhält. Es wird vom Kanton wieder aufgehoben, sobald sich die Situation entspannt. Die Gemeinde bittet die Bevölkerung, die markierten Stellen zu respektieren und einen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer zu leisten.










