Wie die Gemeinde Oberuzwil berichtet, haben Bewohnerinnen des Wohnheims Bisacht Stirnbänder mit reflektierender Wolle für Schüler in Bichwil gestrickt.
Die Flawilerstrasse ist die Einfahrt zur Gemeinde Oberuzwil.
Die Flawilerstrasse ist die Einfahrt zur Gemeinde Oberuzwil. - Nau.ch / Simone Imhof

Die Kinder der 2. Klasse Bichwil durften am «Tag des Lichts» ganz besonderen Besuch empfangen. Bewohnerinnen des Wohnheims Bisacht haben für alle 23 Schüler Stirnbänder mit reflektierender Wolle gestrickt und diese gemeinsam mit der Heimleiterin Claudia Engler vorbeigebracht. Jedes Kind durfte ein eigenes buntes Stirnband in Empfang nehmen.

Zum fünfzehnten Mal fand am Donnerstag, 4. November 2021, der «Tag des Lichts» statt, eine Aktion der Bundesstelle für Unfallverhütung BfU. In der dunklen Jahreszeit ist das Unfallrisiko auf der Strasse höher – insbesondere für Personen, die zu Fuss oder mit einem Zweirad unterwegs sind.

Sicherer auf dem Schulweg

Fussgänger sowie Zweiradlenkende haben in der Nacht ein dreimal höheres Risiko zu verunfallen als am Tag. Bei Schnee, Regen, Nebel oder Gegenlicht erhöht sich das Unfallrisiko gar bis auf das Zehnfache.

Nicht selten verletzen sich Unfallbeteiligte im Langsamverkehr gravierend. Eine gute Sichtbarkeit kann also Leben retten. Sich dessen bewusst zu sein, ist für alle Verkehrsteilnehmenden von zentraler Bedeutung und gilt insbesondere auch für Kinder auf dem Schulweg.

In dunkler Kleidung sind Personen von Fahrzeuglenkenden in der Dunkelheit erst aus 25 Metern Distanz erkennbar. Die Zeit für eine Reaktion ist damit zu knapp, um eine Kollision zu vermeiden, denn bei einer Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde beträgt der Bremsweg mindestens 40 Meter.

Viele Unfälle könnten vermieden werden, wenn Brems- und Ausweichmanöver rechtzeitig eingeleitet werden. Reflektierendes Material erhöht die Sicherheit ebenfalls, denn es macht sowohl Fussgänger als auch Velofahrer bereits aus rund 140 Meter Entfernung sichtbar.