Schüler versprüht Pfefferspray: 45 Gspänli haben Reizhusten

Kantonspolizei St. Gallen
Kantonspolizei St. Gallen

Wil,

Am Montagvormittag (16.03.2026) ist durch einen Schüler im Schulhaus Haslen Pfefferspray versprüht worden. Die Chemiewehr musste ausrücken.

Schule
Heute Montag musste die Kantonspolizei St. Gallen zu einer Schule ausrücken. - Kantonspolizei Sankt Gallen

Das Wichtigste in Kürze

  • Heute Montag versprühte ein Schüler (15) in Uznach SG Pfefferspray im Schulhaus.
  • Seine Mitschülerinnen und Mitschüler klagten über Reizhusten und brennende Augen.
  • Die Jugendanwaltschaft hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

Kurz vor 10:45 Uhr hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass jemand in einem Gang des Schulhauses «Haslen Neubau» einen Reizstoff versprüht habe und nun mehrere Schülerinnen und Schüler an Reizhusten und brennenden Augen leiden würden.

Die Einsatzkräfte rückten umgehend an die Örtlichkeit aus.

Pfefferspray
Ein Schüler des Schulhauses «Haslen Neubau» versprühte heute Montag Pfefferspray im Schulhaus. - keystone

Die rund 45 betroffenen Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 14 bis 16 Jahren wurden durch die Fachpersonen des Rettungsdienstes sowie die Angehörigen des Sanitätszugs der Feuerwehr Rapperswil-Jona medizinisch begutachtet.

Sie alle konnten nach dem Untersuch wieder nach Hause entlassen werden. Der Unterricht am Nachmittag konnte normal aufgenommen werden.

Chemiewehr im Einsatz

Durch die Chemiewehr Rapperswil-Jona sowie das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen konnte der Reizstoff als Pfefferspray identifiziert und die Gänge gelüftet werden.

Besitzt du einen Pfefferspray?

Die Kantonspolizei St.Gallen leitete umgehend Abklärungen ein und stellte bei einem 15-jährigen Schüler einen Pfefferspray sicher. Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Jugendanwaltschaft des Kantons St.Gallen wurden aufgenommen.

Im Einsatz standen die Feuerwehr Uznach-Schmerikon, die Chemiewehr Rapperswil-Jona, sechs Mitarbeitetende des Santitätszugs Rapperswil-Jona, mehrere Patrouillen und Fachdienste der Kantonspolizei St.Gallen, fünf Rettungswagen, ein Notarzt, ein Einsatzleiter Sanität sowie dessen Stellvertretung.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #2855 (nicht angemeldet)

Was für einen zweiten Pass hat er?

User #9319 (nicht angemeldet)

Wie kommt ein Jugendlicher an Pfefferspray? Sind die Schüler in der Schule unterfordert, ist ihnen langweilig, dass es zu solchen Attacken kommt? Unglaublich, was heutzutage abgeht.

Weiterlesen

Loeb
2 Interaktionen
Ersetzt sie Menschen?
Kerzers
1 Interaktionen
Feuer-Tragödie

MEHR AUS WIL

Degersheim Curling Gold
Degersheim
Michael Sarbach
6 Interaktionen
Sarbach (Grüne)