Baden

    Wegen hoher Mietpreise in Zürich steigt Druck im Aargau und Co.

    Karin Aebischer
    Karin Aebischer

    Baden,

    Die Preise des Zürcher Wohnungsmarkts sind so hoch, dass dort gar nicht mehr gesucht wird. Das spüren Aargauer, Zentral- und Ostschweizer. Die Nachfrage steigt.

    Wohnung
    Eine bezahlbare Wohnung im Raum Zürich finden? Quasi ein Ding der Unmöglichkeit. - pexels

    Das Wichtigste in Kürze

    • 2025 war der Markt bei Mietwohnungen so knapp wie seit zehn Jahren nicht mehr.
    • Das zeigt das neuste Monitoring des Bundesamts für Wohnungswesen.
    • Im Raum Zürich ist die Lage besonder prekär. Das hat Folgen für die Regionen rundum.

    Fixkosten von 4000 Franken allein für die Wohnungsmiete? Für viele Schweizerinnen und Schweizer unvorstellbar, oder besser unbezahlbar.

    Doch im Raum Zürich kostet eine Vierzimmerwohnung im Mittel heute so viel. Was dazu führt, dass sich die Wohnungssuche auf andere Regionen verschiebt.

    «Das ist der Grund, weshalb jetzt der Nachfragedruck und die gefühlte Knappheit peripher zu Zürich fast höher ist als in Zürich selber, weil dort probieren sie es gar nicht erst», sagt Daniel Sager gegenüber SRF.

    Hast du Angst, dass deine Miete ansteigt?

    Sager ist Inhaber der Meta-Sys AG, die das entsprechende Monitoring im Auftrag des Bundesamts für Wohnungswesen durchgeführt hat.

    Es zeigt auf, dass sich 2025 die Situation auf dem Schweizer Wohnungsmarkt im Vergleich zum Vorjahr verschärft hat.

    Besonders für Haushalte mit tiefer oder mittlerer Kaufkraft ist die Lage so schwierig wie seit 2014 nicht mehr.

    Keine Entschärfung in Sicht

    Aktuell werden gemäss Sager vor allem im Aargau, in der Zentralschweiz sowie in Teilen der Ostschweiz auffällig viele Wohnungen gesucht. In Baden AG zum Beispiel seien noch Vierzimmerwohnungen für 2300 Franken erhältlich. Das lockt die Zürich-Suchenden in den Aargau.

    Eine Entspannung der Lage sieht Sager nicht kommen. «Wenn wir das gleich handhaben wie bisher, dann sehen wir, dass wir bei starker Zuwanderung nicht Schritt halten werden mit dem Wohnungsbestand», wird er vom Sender zitiert.

    Einzig für jene, die bereits seit längerer Zeit in derselben Wohnung leben, sehe die Lage mit den sinkenden Zinsen zurzeit gut aus.

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    Kommentare

    User #2513 (nicht angemeldet)

    Ein Vorteil haben Steigende Mieten es gibt immer mehr Workingpuur und Arme ?

    User #4885 (nicht angemeldet)

    SP Politiker, mit 250.000 , plus berufstätiger Frau, zwei Kindern. darf in einer Genossenschaftswohnung wohnen.

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