Mehr Grün statt Asphalt: Die Stadt als Schwamm
Regenwasser speichern statt ableiten: Die Gemeinde Flawil zeigt am 8. Mai im Rahmen der Green Days auf, wie Entsiegelung die Hitzeentwicklung im Dorf mindert.

Wie gehen wir mit mehr Hitze und häufigeren Starkregen um? Eine Antwort darauf liefert das Konzept der «Schwammstadt», teilt die Gemeinde Flawil mit. Die Grundidee ist einfach: Regenwasser soll dort gespeichert, versickert und verdunstet werden, wo es fällt – statt es möglichst schnell abzuleiten.
Ein Schwamm speichert Wasser und gibt es langsam wieder ab. Übertragen auf den Siedlungsraum bedeutet das, dass mehr unversiegelte Flächen statt Asphalt und Beton benötigt werden sowie mehr begrünte Bereiche zur Aufnahme von Wasser und Kühlung und dezentrale Rüchhalte- und Versickerungslösungen.
Die Umsetzung des Schwammstadt-Konzept führt unter anderem zu verminderter Überlastung der Kanalisation, geringere Hitzeentwicklung im Sommer und stabilere Bodenfeuchte für Pflanzen.
Viele kleine Massnahmen mit grosser Wirkung
Für Gemeinden wie Flawil ist die Schwammstadt kein Grossprojekt, sondern die Summe vieler kleiner Massnahmen auf privaten und öffentlichen Flächen. Jede entsiegelte Fläche und jede Retentionslösung tragen dazu bei.
Das Thema Schwammstadt ist an den St.Galler Green Days sehr präsent. Die Gemeinde Flawil organisiert zusammen mit der Gärtnerei Gehrig einen Green Days Event in Flawil. Besucher sind am 8. Mai 2026, von 9 Uhr bis 14 Uhr bei der Gärtnerei Gehrig willkommen.










