Flawil

    Immobiliengeschäfte prägen den Steuerabschluss 2025

    Gemeinde Flawil
    Gemeinde Flawil

    Flawil,

    Der Steuerabschluss 2025 der Gemeinde Flawil zeigt ein positives Ergebnis. Die Einnahmen fielen rund 2,6 Prozent höher aus als budgetiert.

    Gemeindehaus in Flawil.
    Gemeindehaus in Flawil. - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Gemeinde Flawil mitteilt, fielen die Steuereinnahmen der Gemeinde für das Jahr 2025 rund 889'000 Franken höher aus als budgetiert. Das positive Ergebnis ist auf Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern (+ 57 Prozent) sowie den Handänderungssteuern (+ 27,3 Prozent) zurückzuführen.

    Auch die Steuern von natürlichen Personen fielen leicht höher aus, als budgetiert (+ 1,5 Prozent). Bei den Steuern von Unternehmen verzeichnete die Gemeinde jedoch gegenüber dem budgetierten Ertrag Mindereinnahmen von rund 514'000 Franken (-21,4 Prozent).

    Mehreinnahmen aus Immobiliengeschäften

    Die Einnahmen der Grundstückgewinnsteuer fielen mit 2’039’610,70 Franken rund 740'000 Franken höher aus als budgetiert und auch deutlich höher als in den vergangenen Jahren (2024: 1,38 Millionen Franken; 2023: 1,31 Millionen Franken; 2022: 1,53 Millionen Franken; 2021: 0,65 Millionen Franken).

    Die Grundstückgewinnsteuern werden auf Gewinne aus dem Verkauf von Immobilien und Grundstücken erhoben. Gleichzeitig wird beim Verkauf eine Handänderungssteuer fällig.

    Die Einnahmen daraus fielen 2025 mit Mehreinnahmen von rund 272'000 Franken ebenfalls höher aus als budgetiert. Die gesamten Einnahmen aus der Handänderungssteuer belaufen sich auf 1'272'779,15 Franken.

    Steuereinnahmen von natürlichen Personen und Unternehmen

    Bei den Steuereinnahmen von natürlichen Personen verzeichnete die Gemeinde leichte Mehreinnahmen von knapp 400'000 Franken und einen Gesamtertrag von 26,61 Millionen Franken.

    Die Steuerkraft pro Person steigt um knapp 2,6 Prozent beziehungsweise 56,20 Franken auf 2232.20 Franken, wobei der Kantonsschnitt um 131.40 Franken beziehungsweise 4,7 Prozent steigt.

    Auf Seiten der Steuereinnahmen von Unternehmen setzt sich der Trend von rückläufigen Einnahmen hingegen fort. Mit einem Rückgang von 514'000 Franken beziehungsweise 21,4 Prozent fielen die Steuereinnahmen von juristischen Personen in Folge tiefer aus als budgetiert.

    Weitere Steuereinnahmen

    Bei den weiteren Steuereinnahmen zeigt sich ein ähnlich diverses Bild. Die Einnahmen aus der Quellensteuer fielen mit Mindereinnahmen von rund 26'000 Franken um rund 2,9 Prozent tiefer aus als budgetiert, die Einnahmen aus der Grundsteuer (+ 0,74 Prozent) und der Feuerwehrabgabe (+ 0,94 Prozent) leicht höher.

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