Degersheim

Degersheim bündelt Kindergartenstandorte

Gemeinde Degersheim
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Degersheim verlegt den Kindergarten Sonnenrain nach Steinegg. Ein Doppelkindergarten soll Synergien nutzen und den Schulbetrieb effizienter gestalten.

Blick auf die Gemeinde Degersheim.
Blick auf die Gemeinde Degersheim. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Degersheim mitteilt, haben der Schulrat und der Gemeinderat im Rahmen der Schulraumplanung in den vergangenen Jahren verschiedene Projekte realisiert. Dabei stechen vor allem die Erweiterung der Schulanlage Steinegg und der Pavillon beim Sennrütischulhaus heraus.

Nun steht mit dem Umzug des Kindergartens Sonnenrain an den Standort Steinegg ein weiterer grosser Schritt der Schulraumoptimierung an.

Standort Sonnenrain mit Herausforderungen

Der Kindergarten Sonnenrain war aufgrund seiner Lage an der Hauptstrasse 53 für die Kinder aus dem Vogelquartier sowie aus der südöstlichen Seite des Dorfes ideal. Jedoch brachte der Kindergarten Sonnenrain auch einige Nachteile mit sich.

Die Grösse der Räume entsprach nicht mehr den kantonalen Anforderungen, die Wege zu weiteren Schulräumlichkeiten sind länger als bei den anderen Kindergarten-Standorten und der Kindergarten Sonnenrain benötigte eine eigene IT-Insellösung.

Steinegg bietet mehr Möglichkeiten

Als die Räumlichkeiten neben dem Kindergarten Steinegg an der Steineggstrasse 19 frei wurden, prüfte die Schule Degersheim einen möglichen Umzug des Kindergartens Sonnenrain.

Das Zusammenlegen der Standorte Sonnenrain und Steinegg bietet verschiedene Vorteile: Durch die Schaffung eines Doppelkindergartens am Standort Steinegg gestaltet sich die personelle Besetzung einfacher und die bestehende Infrastruktur kann gemeinsam genutzt werden. Auch die Nähe zur Turnhalle vereinfacht den Alltag der Kinder und der Lehrpersonen.

Zusammenlegung bringt Mehrnutzen

Der Umzug bringt einiges an kurzfristigem Aufwand mit sich. So sind verschiedene Umbauarbeiten notwendig, damit die Anforderungen für den Kindergartenbetrieb erfüllt sind.

Ebenfalls sind brandschutztechnische Anpassungen an der Eingangstüre nötig. Zudem ist eine Erweiterung des bestehenden Spielplatzes geplant, damit dieser genügend Platz für zwei Kindergärten bietet.

Für Schulratspräsidentin Annemarie Schwizer lohnt sich der Aufwand auf langfristige Sicht dank der Vorteile des neuen Doppelkindergartens: «Wir können am neuen Standort Synergien nutzen und den Betrieb effizienter gestalten.»

Umbauarbeiten und Umzug

Nachdem der Schulrat der Zusammenlegung der beiden Standorte im Sommer 2025 zustimmte, sprach der Gemeinderat den Budgetbetrag für die Umbauarbeiten. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden bereits im Herbst 2025 über die organisatorische Veränderung informiert.

Nun stehen die Umbauarbeiten der Räumlichkeiten und die Erweiterung des Spielplatzes an. Beides soll noch vor dem Schulstart 2026/2027 erfolgen.

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