Fachtreffen im Mooshüsli Park Emmen

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Emmen,

Im Mooshüsli Park trafen sich rund 100 Fachpersonen zur Bäderbranche. Thema waren Betrieb, Planung und die geplante Sanierung ab 2026.

Gemeindeverwaltung. (Symbolbild)
Gemeindeverwaltung. (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Wie die Gemeinde Emmen schreibt, zog es bei prächtigem Frühlingswetter nicht nur viele Emmer zum Sonnenbaden in den Mooshüsli Park – auch rund hundert Fachpersonen aus der ganzen Schweiz waren vor Ort.

Im Rahmen ihres jährlichen Netzwerkanlasses «Tag der badenden Meister» brachte die Beck Schwimmbadbau AG Betreiber von Bädern, Planende sowie weitere Partner der Branche in Emmen zusammen.

Blick hinter die Kulissen und in die Planung

Angereist sind die Teilnehmenden, um einen Blick hinter die Kulissen des Betriebs im Mooshüsli zu werfen. Bei Führungen durch die Anlage erhielten sie einen direkten Eindruck der bestehenden Infrastruktur sowie der geplanten Sanierungsmassnahmen.

Die erste Etappe startet im Herbst 2026 und umfasst insbesondere die Erneuerung der Badewasseraufbereitung sowie die Sanierung und Attraktivierung des Nichtschwimmerbeckens im Freibad.

In vier verschiedenen Fachreferaten wurden zentrale Aspekte der Bäderplanung beleuchtet – von technischen Lösungen über betriebliche Fragen bis hin zu strategischen Überlegungen.

Von der Strategie zum Betriebskonzept

Seitens der Gemeinde Emmen gab Christoph Müller Einblick in den Weg «von der Strategie zum Betriebskonzept». Er ist Leiter Bereich Baumanagement bei der Gemeinde Emmen und hat seinen fachlichen Hintergrund im klassischen Hochbau.

Müller zeigte auf, wie die Gemeinde das Projekt entwickelt hat, wie es in den politischen Prozess eingebettet ist und welche externen Partner zur Unterstützung beigezogen wurden.

Dabei wurde deutlich: Der Betrieb eines eigenen Bades ist für eine Gemeinde keine Selbstverständlichkeit und bringt zusätzliche Anforderungen mit sich. Entsprechend wichtig seien fundiertes Fachwissen sowie die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern. Für ihn persönlich sei es «mega spannend, in diese neue Branche abzutauchen», so Müller.

Neben den fachlichen Inputs stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, um Erfahrungen zu teilen, Herausforderungen zu diskutieren und gemeinsam Perspektiven für die Weiterentwicklung moderner Bäderanlagen zu entwickeln.

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