Wie der Verein FC Embrach berichtet, verliert die erste Mannschaft gegen den SV Rümlang diskussionslos mit 1:3.
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Fussball (Symbolbild). - Pixabay
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Bereits nach der 4. Minute lag Embrach im Rückstand. Nach einem harmlosen Angriff klärten die Embracher Verteidiger den Ball ungenügend.

Der Rümlanger Flügelspieler spielte den Ball quer vors Tor und der Stürmer konnte den Ball nach einer einfachen Körpertäuschung im Tor unterbringen.

In der 20. Minute kam Embrach zum Ausgleich. Honegger setzte sich über die Seite durch und spielte den Ball ins Zentrum zu Reveruzzi.

Sein erster Schuss fand den Weg ins Tor noch nicht, erst im zweiten Anlauf klappte es.

Embrach brachte zu wenig Tempo ins Spiel

Wieso Embrach diesen schnörkellosen Angriff nicht als Vorbild für die restliche Spielzeit nahm, kann man sich nicht erklären.

Kurz vor der Pause hätte Saiji noch den Führungstreffer erzielen können. Leider brachte er den Ball im Duell gegen den Torhüter nicht an ihm vorbei ins Tor.

Embrach brachte zu wenig Tempo ins Spiel. Immer wieder wurde der Ball zurückgezogen und ein Rückpass gespielt. Anstatt den Ball in den 16er zu bringen, wo es zu Torgefahr kommen könnte.

Rümlang verteidigte sich gut

Kaum waren die Plätze nach Wiederanpfiff eingenommen, bekam Rümlang einen Freistoss vor dem 16er zugesprochen.

Dabei wurde Hiltl in der kurzen Ecke erwischt. Der scharfe Ball setzte kurz vor ihm nochmals auf und zappelte dann im Netz.

Rümlang konnte sich von da an aufs Verteidigen beschränken, was sie sehr gut machten.

Ihre kopfballstarken Innenverteidiger klärten jeden hohen Ball resolut und auch in den Zweikämpfen merkte man ihnen an, dass sie diesen Sieg um jeden Preis einfahren wollen.

Embrach fehlte der unbedingte Wille

In der 54. Minute erhöhten sie das Resultat nach einem schnell ausgeführten Konter auf 3:1.

Embrach hatte nach 70 Minuten noch eine gute Möglichkeit, den Anschlusstreffer zu erzielen, leider entschloss sich Honegger, den scharfen Querpass von Züttel nochmals anzunehmen, anstatt sofort den Abschluss zu suchen.

Solche Angriffe wie auch der Ausgleichstreffer waren in diesem Spiel Mangelware.

Embrach war die letzte halbe Stunde die spielbestimmende Mannschaft bis vor den 16er, aber von da an spürte man nicht den unbedingten Willen, ein Tor zu erzielen und den letzten nötigen Schritt zu machen.

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