«Rebbau in Hüntwangen» heisst die neue Sonderausstellung im Dorfmuseum Hüntwangen.
Dorfmuseum Hüntwangen.
Dorfmuseum Hüntwangen. - Google Maps

Ein kurzer geschichtlicher Teil zu den Anfängen des Rebbaus in der Schweiz allgemein führt uns zu den Gegebenheiten des Rebbaus in Hüntwangen. Geographische Karten aus den letzten 200 Jahren zeigen den Bestand der Rebflächen und deren Entwicklung in der Gemeinde.

Durch vielfältige Zeitdokumente, welche seit Gründung der Weinbaugenossenschaft 1933 archiviert wurden, erhalten die Museumsbesucher Einblicke in Geschichten und Trouvaillen aus dem Geschehen rund um den Rebbau in den vier Reblagen: Stock, Eggsbüel, Wolfhag und Gruebewy. Gezeigt werden auch rebspezifische Geräte von früher und heute, u.a. Strohfrostschirme und Vogelabwehrkanonen, dazu vermittelt eine Diaschau mit prächtigen Bildern den Jahresablauf in den Hüntwanger Weinbergen.

Anlässlich des Dorffestes Anfangs September 2021 ist die Toastung des Fasses aus Hüntwanger Eiche, für den ersten «echten» Hüntwanger Barrique, beim Museum geplant.

Das Museum zeigt weiterhin interessante Einblicke in die Strohflechterei, die Geschichte der Hutfabrik Ritz mit zahlreichen Hutexemplaren, eine reich bebilderte Ortschronik, diverses landwirtschaftliches Gerät aus vergangenen Zeiten sowie die Entwicklung nach 56 Jahren grossflächigem Kiesabbau und nachfolgender Rekultivierung in Hüntwangen und im Rafzerfeld. Alle Themen sind reich bebildert und mit Ton Dokumenten ausgestattet.

Ein Besuch des Museums lohnt sich. Schauen Sie doch einfach vorbei. Sobald es die Coronasituation erlaubt, immer am 1. Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr.

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Wolf