An der Alten Winterthurerstrasse und Oberen Kirchstrasse in Wallisellen wurden Pflanzen gesetzt, welche die Artenvielfalt von Kleintieren und Insekten fördern.
Reformierte Kirche Wallisellen. – Wallisellen
Reformierte Kirche Wallisellen. – Wallisellen - Nau.ch/MiriamDanielsson
Ad

Wie die Gemeinde Wallisellen mitteilt, sind einige Rosenrabatten entlang der Alten Winterthurerstrasse sowie an der Oberen Kirchstrasse, welche jahrelang das Bild der Stadt schmückten, verschwunden. Die Gründe sind, dass die Rosen überaltert und deshalb anfälliger für Krankheiten und Schädlinge waren. Die Vitalhaltung dieser Rosen benötigte vermehrt einen hohen Einsatz an Pflanzenschutzmitteln, welche nicht mehr eingesetzt werden sollen.

Der Rückgang von naturnahen Flächen mit dem verbundenen Verschwinden der Insekten ist zudem allgegenwärtig. So kam es gelegen, dass ein Mitarbeiter aus dem Bereich Unterhalt für seine Abschlussprüfung zum Gärtner/ FA eine Projektarbeit zum Thema «Biodiversität» erstellte. Das Projekt macht deutlich, wie man mit verhältnismässigem Aufwand attraktive und ökologisch wertvolle Grünflächen im Siedlungsgebiet etablieren kann.

Insekten, wie Schmetterlinge und Wildbienen finden in den Rabatten ein geeignetes Zuhause und Nahrungsquellen. Es wurden überwiegend einheimische Pflanzen gewählt. Einzelne fremdländische Pflanzen wurden bewusst zur Verlängerung der Blütezeit eingesetzt, damit die Insekten auch im Herbst noch Nektar und Pollen finden. Neben Nektar- und Pollenpflanzen wurden auch Futterpflanzen für Schmetterlingsraupen verwendet.

Ergänzend dazu wurden neue Lebensräume für Kleintiere geschaffen. Eine Sandsteinmauer dient als Rückzugsort für Kleinlebewesen und Eidechsen, eine Sandlinse ist ein Nistplatz für bodenbrütende Insekten wie etwa zwei Drittel aller Wildbienenarten.

Mehr zum Thema:

Herbst Wallisellen Biodiversität