31 Tage ohne Auto: Aktion motiviert zum Umstieg auf ÖV
Einen Monat ohne eigenes Auto: Dübendorf unterstützt eine nationale Mobilitäts-Challenge, bei der Teilnehmende kostenlose ÖV- und Velo-Angebote testen können.

Wie die Stadt Dübendorf berichtet, unterstützt sie die Mobilitäts-Challenge 31DAYS, eine Initiative der Alliance SwissPass. Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeit, ein kostenloses Monats-GA für den ganzen Haushalt sowie Zugang zu Carsharing, Mietvelos und weiteren Angeboten zu erhalten. Zumindest, wenn sie bereit sind, ihr eigenes Auto 31 Tage stehen zu lassen und anders unterwegs zu sein.
«31DAYS» setzt dort an, wo Veränderung beginnt: im Alltag. Wer sein Mobilitätsverhalten für einen Monat bewusst umstellt, entdeckt oft neue Routinen, die bleiben. Erfahrungen aus anderen Städten zeigen: Rund 40 Prozent der Teilnehmenden steigen langfristig auf klimafreundlichere Alternativen um.
Dübendorf ist seit 2002 Energiestadt, seither fünfmal rezertifiziert, und hat Netto-Null 2050 als klares Ziel. Weil die Mobilität 34 % der Treibhausgasemissionen in der Stadt verursacht, liegt hier grosses Einsparungspotenzial: weniger Autofahren, mehr ÖV und Aktivverkehr (das heisst Fortbewegung dank eigener Muskelkraft). Genau dazu soll 31DAYS motivieren: nachhaltige Mobilität einfach ausprobieren, andere Wege entdecken, neue Gewohnheiten entwickeln.
Wie es funktioniert
Eine App begleitet und leitet durch die Challenge. Sie vernetzt alle Teilnehmenden, macht Fortschritte sichtbar und gibt Raum für Austausch von Alltagserlebnissen. Wer nach den 31 Tagen weitermachen möchte, dem bieten sich verschiedene Möglichkeiten, nachhaltig unterwegs zu bleiben.
Das 31DAYS-Konzept wurde bereits in Winterthur, Bern, Basel und weiteren Städten erfolgreich umgesetzt. Bei den ersten Ausgaben standen jeweils bis zu 2000 Plätze zur Verfügung – und die Nachfrage übertraf diese deutlich. 2026 will 31DAYS nun 10’000 Menschen dazu motivieren, nachhaltige Mobilität auszuprobieren.
Mitmachen ist jetzt auch in Dübendorf möglich. Bewerben kann man sich, solange es Plätze gibt.






