Too Good To Go hat im Kanton Zürich bald 1 Million Mahlzeiten gerettet.
Too good to go
Das dänische Start-up Too Good To Go arbeitet nun mit Migros zusammen. - keystone

Too Good To Go kämpft in der Schweiz mit seiner gleichnamigen App und mehreren Initiativen zur Sensibilisierung gegen Lebensmittelverschwendung. Zum 3. Geburtstag in der Schweiz zieht das Unternehmen Bilanz1 und lanciert seine erste grosse Werbekampagne.

Ein Drittel aller Mahlzeiten wurden im Kanton Zürich gerettet

Die Too Good To Go App verbindet Lebensmittelbetriebe mit Konsument*innen, damit übriggebliebenes Essen konsumiert statt entsorgt wird. Im Kanton Zürich werden mit der App bald 1 von schweizweit über 3 Millionen Mahlzeiten vor der Verschwendung bewahrt worden sein (960’000). Das sind kumuliert mehr als doppelt so viele wie noch im Juni 2020 (465’000). Winterthur (70’000), Wallisellen (35’000), Uster (20’000), Bülach und Kloten (je etwa 10’000) folgen im interkantonalen Städtevergleich nach Zürich (645’000). Schweizweit sind über 4200 Partnerbetriebe und mehr als 1,3 Millionen registrierte Nutzer*innen auf der App.

«Wir gewinnen täglich neue Nutzer*innen und Partnerbetriebe in allen Regionen der Schweiz im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung,» sagt Alina Swirski, Country Managerin von Too Good To Go Schweiz. Während die App im Juni 2020 total 790 Zürcher Partnerbetriebe auf der App zählte, sind es heute bereits 865 (+10%). Mit den geretteten Mahlzeiten im Kanton Zürich konnten etwa 2400 Tonnen CO₂e eingespart werden. Das entspricht derselben Menge CO₂e, wie etwa 170 Schweizer Bürger*innen in einem Jahr, 58’000 Zugfahrten zwischen Zürich und Genf oder 13’000 Flüge zwischen Zürich und London verbrauchn.

Detail- und Grosshandel nutzt Too Good To Go App

Zu den Partnerbetrieben von Too Good To Go gehören Bäckereien, Hotels, Restaurants, Supermärkte und weitere Betriebe aller Arten und Grössen. Seit Juni 2020 sind unter anderem die Detail- und Grosshändler ALIGRO, IKEA, Manor Food, MÜLLER Reformhaus, SPAR, TopCC und Volg dazugekommen, zudem weitere Betriebe der Migros-Gruppe.

Die Kooperation mit grossen, schweizweit tätigen Unternehmen wie diesen trägt dazu bei, die regionale Präsenz zu erhöhen und mehr Essen vor der Verschwendung zu retten. Doch nicht nur, so Swirski: «Jede gerettete Mahlzeit hilft uns, alle Menschen zu inspirieren und zu befähigen, gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung zu kämpfen.» Im Rahmen seiner Mission investiert das Unternehmen Too Good To Go neben der App stark in Sensibilisierung, auch gemeinsam mit Partnerbetrieben.

Weitere Initiative gegen Food Waste

Um das Bewusstsein der Schweizer Bevölkerung für Lebensmittelverschwendung zu schärfen, hat Too Good To Go diverse Initiativen zum Thema ins Leben gerufen. «Unsere App ist eine von vielen Lösung für das Problem, aber um die Lebensmittelverschwendung ganz zu stoppen, müssen wir alle mit anpacken,» kommentiert Swirski.

Zu den Initiativen zählen die im April 2021 lancierte Waste Warrior Brands (WAW Brands) Initiative oder die im Oktober 2019 gestartete Initiative «Oft länger gut». Während im Fokus der WAW Brands Initiative die Sensibilisierung von Mitarbeiter*innen sowie Kund*innen von lebensmittelnahen Unternehmen steht, will «Oft länger gut» zusammen mit Lebensmittelproduzenten die Wahrnehmung zur Haltbarkeit von Produkten mit Mindesthaltbarkeitsdatum nachhaltig ändern.

Mittlerweile zählt Too Good To Go Schweiz total 14 WAW Brands und 20 «Oft länger gut» Partner. Zu den WAW Brands zählt auch das Gastronomieunternehmen Two Spice aus Zürich (Yalda, Yooji’s, Nooba, Rice-up!), zu den «Oft länger gut» Partner unter anderem die Jucker Farm.

Erste grosse Werbekampagne lanciert

Zum 3. Geburtstag startet Too Good To Go Schweiz seine erste Out of Home Werbekampagne. Damit bringt das Unternehmen seine direkte, einfache Art der Kommunikation den Sozialen Medien und weiteren digitalen Kanälen auf die Strasse.

Auf Plakaten und digitalen Bildschirmen ist eine Checkliste ersichtlich, die die Optionen «Food Waste reduzieren», «Gutes Essen geniessen», «Vergünstigt einkaufen» und «Alles in Einem» zur Auswahl stellt, wobei die letzte Option bereits angekreuzt ist. «Wer die Too Good To Go App einmal genutzt hat, versteht wie einfach sie funktioniert und wie sinnvoll das Konzept ist. Mit der Kampagne wollen wir bestehende Nutzer*innen daran erinnern und weitere Personen darauf aufmerksam machen,» erklärt Yann Gurtner, Head of Marketing bei Too Good To Go Schweiz.

Die Kampagne ist ab heute in verschiedenen Städten in der Deutsch- und Westschweiz zu sehen, im Kanton Zürich in Adliswil, Dietikon, Dübendorf, Kloten, Oberengstringen, Regensdorf, Schlieren, Thalwil, Wallisellen und Zürich.

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