Kontrollen und Konzepte: Brandschutz auf dem Prüfstand

Gemeinde Klosters
Gemeinde Klosters

Prättigau,

Nach dem Brand in Crans-Montana hat die Gemeinde Klosters ihre Brandschutzkonzepte überprüft und punktuell angepasst. Die Kontrollen gelten als gut etabliert.

Dorfzentrum Klosters-Serneus.
Dorfzentrum Klosters-Serneus. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Gemeinde Klosters berichtet, wurden im Lichte des tragischen Brandereignisses in einem Nachtlokal in der Walliser Gemeinde Crans-Montana die eigenen Konzepte der Gemeinde Klosters im Bereich Brandschutz überprüft und wo sinnvoll optimiert.

Bei den Brandschutzkontrollen, insbesondere bei den Betrieben mit hoher Personenbelegung, ist Klosters recht gut aufgestellt (keine fehlbaren Betriebe bekannt).

Beim organisatorischen Brandschutz ist die Gemeinde Klosters auf die Disziplin der Betreiber angewiesen (Funktionieren der genügenden Anzahl Notausgänge, Belegung/Anzahl Personen oder Ausbildung des Personals).

Brandereignisse nie völlig auszuschliessen

Bei der Intervention hat die Gemeinde alles Notwendige beschafft, damit die Klosterser Feuerwehr ihre Aufgabe erfüllen kann (unter Kontrolle der Gebäudeversicherung Graubünden GVG).

Zusammenfassend stellte H. Roth im Rahmen seiner ausführlichen Erläuterungen fest, dass Brandereignisse auch in Klosters wie in Crans-Montana nicht gänzlich ausgeschlossen werden können.

Aufgrund der getroffenen Vorkehrungen und definierten Konzepten müsste die Gemeinde kaum Vorwürfe entgegennehmen, weil die Kontrollen von einer professionellen Organisation, sprich von der Gebäudeversicherung Graubünden (GVG), im Auftrag der Gemeinde wahrgenommen werden.

Abhängigkeit von Betreiberdisziplin

In Bezug auf den organisatorischen Brandschutz (Personenbelegung/ Fluchtwege-Thematik / Personalausbildung) besteht eine Abhängigkeit der Gemeinde von den Betreibern der relevanten Ausgangslokalitäten.

Bei der Führung eines solchen Ereignisses ist die Gemeinde im Moment mit dem Leiter Bau und Infrastruktur, Benno Künzle, seines Zeichens Feuerwehrinspektor Bezirk 4, und Gemeindepräsident H. Roth, ehemaliger langjähriger Feuerwehrinspektor des Kantons Graubünden, gut besetzt, was sich selbstredend ändern kann.

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