Jugendförderung wird gezielt ausgebaut
Die Gemeinde Klosters investiert jährlich rund 360’000 Franken in die Kinder- und Jugendförderung und setzt dabei auf ein umfassendes Drei-Säulen-Modell.

Wie die Gemeinde Klosters berichtet, präsentiert Gemeindepräsident Hansueli Roth an der Gemeinderatssitzung vom 21. Januar 2026 den Klosterser Parlamentsangehörigen die bereits – zum Teil seit vielen Jahren – laufenden und künftig geplanten Massnahmen und Aktivitäten zugunsten der Jugendförderung.
Der bestehende, eingeleitete und noch geplante Strauss an Massnahmen und Unterstützungen der Gemeinde in der Jugendförderung kann gemäss Gemeindepräsident H. Roth quasi als sogenanntes Drei-Säulen-Prinzip zusammengefasst werden.
Im Rahmen der Säule eins (total rund 161'000 Franken pro Jahr) leistet die Gemeinde Klosters jährliche Beiträge von derzeit 85'000 Franken an den freiwilligen, ausserschulischen Musikunterricht von Klosterser Kindern und Jugendlichen an der Musikschule Prättigau.
Beiträge für Vereine per 2025 deutlich erhöht
Säule éins beinhaltet zudem die bereits langjährige Förderung der Kinder- und Jugendarbeit der Klosterser Vereine im Bereich Sport und Kultur. Seit über drei Jahrzehnten wird das Engagement der Klosterser Vereine für Kinder und Jugendliche ab Schuleintritt bis zum 20. Lebensjahr jährlich mit namhaften Beiträgen unterstützt.
Per 1. Januar 2025 erfolgte auf Beschluss des Gemeinderats eine Verdoppelung dieser Beiträge auf rund 72'000 Franken (Sport) beziehungsweise 4000 Franken (Musikgesellschaften) pro Jahr.
Säule zwei bildet neu die Unterstützung der offenen Jugendarbeit in der Gemeinde Klosters. Eine ab dem 1. Januar 2026 gültige Leistungsvereinbarung zwischen dem Verein Jugendarbeit Klosters und der Gemeinde sieht jährliche Beitragsleistungen der Gemeinde von 45'000 Franken vor.
Kids Card als dritte Säule der Jugendförderung
Der unterstützte Verein nimmt Aufgaben unter anderem im Bereich niederschwellige Begleitung und Beratung von Jugendlichen, Betrieb eines Jugendraums / von Jugendräumen sowie Organisation von Projekten und Veranstaltungen wahr.
Gegenstand der dritten Säule bildet die bestehende Kids Card mit umfassenden Leistungen wie Ortbusinkludierung und kostenlose oder preisliche reduzierte Nutzung verschiedener Freizeitinfrastrukturen.
Es wird ins Auge gefasst, neu auf den reduzierten Verkaufspreis von 50 Franken/Jahr pro Kidscard gänzlich zu verzichten, womit die Leistungen der Gemeinde im Kidscard-Bereich auf 235'000 Franken (bisher 217'000 Franken) steigen.
Starkes finanzielles Engagement für Kinder und Jugendliche
Die jährlichen Gesamtleistungen der Gemeinde Klosters im Bereich Kinder- und Jugendförderung betragen somit rund 360'000 Franken / Jahr. Diese grosszügige Summe kann sich wahrlich sehen lassen.
Nichtsdestotrotz prüfen die Verantwortlichen gemäss Gemeindepräsident H. Roth weitere Förderungen, zum Beispiel in Form von Beiträgen an Skiabos der Region an Kinder und Jugendliche.






