Das Bemühen der Stadt Chur, den von der Drogen- und Alki-Szene in Beschlag genommenen Stadtgarten wieder für die breite Öffentlichkeit attraktiv zu machen, ist nun preisgekrönt. Das neue Lichtkonzept der Anlage wurde beim Deutschen Lichtdesign-Preis mit den Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.
Chur
Die Stadt Chur in Graubünden. - Keystone

Die neue Beleuchtung wurde im Zuge der Sanierung der parkähnlichen Gartenanlage im Stadtzentrum erstellt, wie die Stadt Chur am Mittwoch mitteilte. Der Zusammenhang zwischen Licht und der Nutzung des Gartens sowie dem Sicherheitsempfinden der Besucher sei dabei hoch gewichtet worden.

Das Beleuchtungskonzept wurde vom der Zürcher Lichtplaner Michael Josef Heusi GmbH entworfen. Mit relativ geringen Mitteln habe eine stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen werden können, welche die Qualitäten des Parks unterstreiche, schrieb dazu die Stadt.

Bei der Ausleuchtung werde gerade so viel Licht eingesetzt, dass die Anlage auch in den Abendstunden genutzt und als Ganzes erfasst werden könne. Die Denkmäler sowie die Grabplatten in der Umfassungsmauer der Anlage werden gezielt kenntlich gemacht und in Szene gesetzt.

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