Kunst für Fortuna: Projektzuschlag geht an Gion Signorell
Die Stadt Chur hat den Auftrag für Kunst und Bau in der neuen Schul- und Sportanlage Fortuna an Gion Signorell vergeben. 27 Bewerbungen waren eingegangen.

Wie die Stadt Chur mitteilt, hat sie den Auftrag für Kunst und Bau in der neuen Schul- und Sportanlage Fortuna vergeben.
Der Churer Künstler Gion Signorell erhält den Zuschlag für die Umsetzung seines Projekts. Der Stadtrat folgte damit der einstimmigen Empfehlung der Jury und bewilligte die erforderlichen Mittel für die Realisierung.
Insgesamt gingen 27 Bewerbungen ein
Mit der Schul- und Sportanlage Fortuna setzt die Stadt Chur ihre langjährige Praxis fort, Kunst in öffentliche Bauten zu integrieren. Ziel ist es, Kunst, Architektur und Nutzung zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden und damit die Identität des Ortes zu stärken.
Im Sommer 2025 lancierte die Stadt Chur einen Studienauftrag im selektiven Verfahren. Insgesamt gingen 27 Bewerbungen ein.
Nach der Präqualifikation wurden sechs Kunstschaffende zur Ausarbeitung eines Projektvorschlags eingeladen: Gianin Conrad (Domat/Ems), Lukas Geisseler (Chur), Bob Gramsma (Schlieren), Chris Hunter (Basel), Gion Signorell (Chur) und Miguela Tamo (Basel).
Die Projektvorschläge wurden am 7. Mai 2026 der Jury präsentiert.
Präzise Intervention
Signorells Projekt umfasst zwei Bronzeskulpturen im Eingangsbereich der Anlage sowie das Wandbild «Lautlos» im Foyer.
Die Jury würdigte insbesondere die präzise Auseinandersetzung mit der Architektur und die zurückhaltende, zeitlose Gestaltung. Die Arbeiten treten in einen subtilen Dialog mit dem Gebäude und laden Besucher aller Altersgruppen dazu ein, sich mit Kunst und Raum auseinanderzusetzen.
Die Jury hob hervor, dass das Projekt die architektonische Qualität der Schul- und Sportanlage aufnimmt und gleichzeitig eigenständige künstlerische Akzente setzt. Die Intervention ergänze den Bau auf ideale Weise und schaffe einen nachhaltigen Mehrwert für die Nutzer der Anlage.
Jurybericht online
Der vollständige Jurybericht mit Informationen zu allen eingereichten Projekten ist auf der Webseite der Stadt Chur, Stichwort «Kinst am Bau», einsehbar.










