Die Aktion gibt den Jugendlichen eine einfache Möglichkeit, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, sofern ihre Eltern damit einverstanden sind.
Covid 19 Sepsis
Einen Covid-19-Impfung wird vorbereitet. (Symbolbild) - Keystone

Wie die Gemeinde Chur berichtet, wird eine für Montag, 4. Oktober 2021 geplante Impfaktion der Churer Volksschule nicht auf den Schularealen, sondern dezentral durchgeführt, um impfwillige Jugendliche vor angekündigten Protestaktionen zu schützen.

Die Jugendlichen, welche sich impfen lassen wollen und dazu die Einwilligung ihrer Eltern haben, erhalten ihre Impftermine an bestehenden Impfstellen. Der Kanton Graubünden und die Stadt Chur reagieren damit auf angekündigte Demonstrationen und massive Drohungen von Impfgegnern im Vorfeld der geplanten Aktion.

Einwilligung der Eltern muss vorliegen

Die Impfaktion bietet impfwilligen Jugendlichen ab 12 Jahren einen einfachen Zugang zur Impfung. Sie wird nun dezentral durchgeführt. Damit wird das Recht der Jugendlichen geschützt, sich impfen zu lassen.

Von Anfang an hatte die beteiligte Schule bei der Aktion konsequent auf die Einwilligung der Eltern gesetzt; Jugendliche ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten werden bei der Aktion nicht geimpft.

Statt direkt in der Schule erhalten die Jugendlichen ihre Impfungen nun an anderen Impfstellen. Damit sollen die Jugendlichen, das Schulpersonal, das Impfteam und auch der Schulbetrieb vor Unruhen und Drohungen durch Impfgegner geschützt werden.

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