Wie die Gemeinde Chur berichtet, werden im Rathaus interessante Einblicke von den ältesten archäologischen Funden bis zum 21. Jahrhundert geboten.
Ausblick auf die Altstadt in Chur.
Ausblick auf die Altstadt in Chur. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Das Stadtarchiv Chur zeigt eine neue Ausstellung zur Geschichte der ehemaligen Gemeinden Maladers und Haldenstein. In den Schaufenstern des Rathauses an der Reichsgasse werden interessante Einblicke von den ältesten archäologischen Funden bis zum 21. Jahrhundert geboten.

Durch die Fusionen von Maladers und Haldenstein mit Chur begann in den Jahren 2020 und 2021 ein neuer Abschnitt der Stadtgeschichte. Maladers im landwirtschaftlich geprägten Schanfigg war früher bekannt für seinen Hanfanbau.

Zudem wurden dort die schönste römische Bronzestatuette Graubündens gefunden. Haldenstein wiederum hat mit dem Schloss im Dorfkern ein Ortsbild von nationaler Bedeutung.

Drei Burgruinen: Haldenstein, Lichtenstein und Grottenstein

Auf dem Gebiet der ehemaligen Herrschaft befinden sich gleich drei Burgruinen: Haldenstein, Lichtenstein und Grottenstein. Die Fusionen mit Maladers und Haldenstein waren nicht die ersten in der Churer Geschichte: Die früher politisch eigenständige Hofgemeinde wurde schon 1852 Teil der Stadt Chur.

Das Stadtarchiv ist das Gedächtnis von Chur, auch innerhalb der neuen Stadtgrenzen. Mit der Ausstellung möchte das Archiv auf die Bedeutung privater Nachlässe für die Überlieferung der Churer Alltags- und Kulturgeschichte aufmerksam machen. Damit sollen unter anderem potenzielle Stifter aus Maladers und Haldenstein angesprochen werden.

Die Tafeln zu dieser Schaufensterausstellung können als PDF-Datei auf online (Rubrik: Über Chur-Geschichte-Chur – die älteste Stadt der Schweiz) heruntergeladen werden.