Das prominente Technologieunternehmen Livinguard zieht jetzt nach Cham.
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Blick auf die Zuger Gemeinde Cham - keystone

Mit Livinguard verlegt ein innovatives Unternehmen seinen Hauptsitz in die Gemeinde Cham. Die Firma ist während der Corona-Pandemie mit ihren selbstdesinfizierenden Materialien bekanntgeworden. Gemeindepräsident Georges Helfenstein freut sich über den prominenten Zuzug und die damit verbundene Stärkung des Wirtschaftsstandorts Cham. Livinguard wird in Cham die Technik- und Forschungsabteilung und den Hauptsitz zusammenführen.

Grössere Gelände wurden benötigt

Der Betrieb ist am jetzigen Standort in Zug an die Grenzen seiner Kapazität gestossen. Seit 2020 hat sich die Anzahl der Angestellten ständig erhöht. Grund dafür ist die stark gestiegene Nachfrage nach der vom Unternehmen entwickelten Selbstdesinfektionstechnologie. Livinguard hofft alle 49 Mitarbeiter bald im neuen Gebäude in der Städtler Allmend unterzubringen und die zusätzlichen Räumlichkeiten für das technische Team nutzen zu können.

Bei der Suche nach einem grösseren Gelände war es ein Anliegen, in der Region zu bleiben. Das Unternehmen ist daher froh, einen neuen Standort gefunden zu haben, der genügend Platz bietet. «Unser Umzug nach Cham ist ein Beweis für die harte Arbeit des gesamten Livinguard-Teams, um der

Welt eine selbstdesinfizierende Technologie zur Verfügung zu stellen, welche zu einem signifikanten Wachstum in der Schweiz geführt hat», sagt Linvinguard-CEO Sanjeev Swamy.

Dieser Schritt ermöglicht es, die weltweit wachsende Nachfrage zu bedienen, die patentierte Technologie weiterzuentwickeln und in neue Produkte zu integrieren. Die Livinguard AG ist in der Schweiz, Deutschland, USA, Singapur, Japan, Indien und Südafrika tätig.

Attraktiver Wirtschaftsstandort

Für die Gemeinde Cham zeigt der bedeutende Zuzug, dass sie mit ihrer Wirtschaftsförderung auf dem richtigen Weg ist. Der Gemeinderat hatte sich für die Legislaturperiode 2019 bis 2022 die Erhöhung der Arbeitsplätze zum Ziel gesetzt.

«Ich freue mich sehr, dass eine Firma nach Cham zieht, die in diesen schwierigen Zeiten technologische Pionierarbeit für das Wohl aller Menschen leistet», sagt Gemeindepräsident Georges Helfenstein. «Solche Unternehmen stärken unseren Wirtschaftsstandort und helfen uns, die künftigen Herausforderungen zu meistern.»

Die Gemeinde Cham betreibt eine aktive Wirtschaftsförderung und pflegt den regelmässigen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen sowie Gewerbebetrieben.

Georges Helfenstein zeigt sich zufrieden, dass solche Anstrengungen auch Früchte tragen: «Unsere Gemeinde ist für Firmen sehr attraktiv und wir strengen uns an, dass dies auch in Zukunft so bleibt.»

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