Die Gemeinde Cham rechnet damit, das kommende Jahr finanziell ganz leicht im Plus abschliessen zu können. Weil höhere Steuererträge den Rückgang von Finanzausgleichsbeiträgen kompensieren, soll unter dem Strich ein Überschuss von rund 103'000 Franken bleiben.
Cham
Dorfzentrum Cham. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Mit 98,4 Millionen Franken bleibt der erwartete Gesamtertrag im Vergleich zum Vorjahr stabil, wie die Gemeinde am Freitag mitteilte. Um 4,2 Millionen Franken und damit deutlich tiefer ausfallen wird allerdings der Anteil für Cham am kantonalen Finanzausgleich.

Dass das Ergebnis nur 300'000 Franken schlechter ausfällt als im Vorjahresbudget, hänge mit den erwarteten Steuereinnahmen zusammen. Hier hat der Gemeinderat im Budget 47 Millionen Franken eingesetzt, was einer Steigerung um fast 5 Millionen Franken gleichkommt.

Bei den natürlichen Personen sind 1,9 Millionen, bei den juristischen Personen 2,9 Millionen Franken Mehreinnahmen zu erwarten, da sich die Chamer Wirtschaft positiv entwickle.

Rund 300'000 Franken Mehreinnahmen ergeben sich zudem durch voraussichtlich höhere Kantonsbeiträge an die gemeindlichen Schulen. Mit der wachsenden Zahl der Schulklasse steigt indes auch die Lohnsumme der Lehrkräfte. Dazu kommen höhere Personalkosten für Raumplanung und Liegenschaften wegen des baulichen Wachstums in Cham, womit die Ausgaben beim Personal insgesamt um 1 Million Franken steigen.

Tiefer ist dagegen der Beitrag für Investitionen. Er beläuft sich noch auf 8,7 Millionen Franken nach 12,3 Millionen Franken im Vorjahr. Für die Jahre 2022 bis 2026 sieht der Investitionsplan Ausgaben in der Höhe von 61,1 Millionen Franken vor, die Hälfte davon für Schulbauten. Der Steuerfuss bleibt bei 59 Prozent.

Mehr zum Thema:

Raumplanung Franken