In der Gemeinde Wohlenschwil konnte trotz Coronakrise ein Ertragsüberschuss im Jahr 2021 von 683'528,50 Franken erzielt werden.
Drei Stapel Schweizer Münzen. - Keystone

Die Rechnung 2021 der Einwohnergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 683‘528,50 Franken ab. Dieses fantastische Ergebnis konnte trotz Coronakrise und eines budgetierten Aufwandsüberschusses realisiert werden.

Diverse Gründe tragen massgeblich zu diesem sehr guten Ergebnis bei. Das sind einerseits Einsparungen an Kosten, die aufgrund von Corona gar nicht erst entstanden sind und die Nichtrealisierung hoher Rückstellungen an Sozialhilfe aufgrund Corona.

Hauptsächlich sind im Rechnungsjahr 2021 aber aussergewöhnlich hohe Erträge an Quellensteuern, Kapital-und Gewinnsteuern juristischer Personen sowie an Grundstückgewinnsteuern angefallen.

Zudem konnte ein nicht budgetierter Ertrag von 152'978,50 Franken im Zusammenhang «Chronematt» aus dem Dienstbarkeitsvertrag vom 18. Dezember 2018 zu dem Ertragsüberschuss beitragen. Es kann also eine äusserst erfreuliche Bilanz gezogen werden.

Nettovermögen von rund 489 Franken pro Einwohner

Die Nettoinvestitionen betragen 404‘099,75 Franken. Die Selbstfinanzierung liegt bei 1‘062‘728,18 Franken und der Selbstfinanzierungsgrad bei rund 262.99 Prozent.

Es resultiert ein Finanzierungsüberschuss von 658‘628,43 Franken im Budget ein Finanzierungsfehlbetrag von 182‘900 Franken. Per Ende 2021 weist die Einwohnergemeinde ohne Gemeindebetriebe ein Nettovermögen von gesamthaft 864‘685 Franken oder rund 489 Franken pro Einwohner aus.

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